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Medientermin zur Vorstellung des Jahresberichts am 30. Juni

Abschiebebeobachtung am Flughafen Düsseldorf berichtet über ihre Arbeit

Pressemitteilung Nr. 132/2017

Düsseldorf. Knapp 5000 Menschen sind im vergangenen Jahr vom Flughafen Düsseldorf aus abgeschoben worden. Das ist nur eine Zahl aus dem Jahresbericht 2016 zur Abschiebebeobachtung, den das Forum Flughäfen in Nordrhein-Westfalen (FFiNW) nun vorstellt. Im Auftrag des Moderators des Forums, Kirchenrat Pfarrer Rafael Nikodemus, laden wir die Vertreterinnen und Vertreter der Medien ein zum

P R E S S E G E S P R Ä C H
am Freitag, 30. Juni 2017, 11 Uhr,
im FFFZ Hotel und Tagungshaus der Evangelischen Kirche im Rheinland,
Kaiserswerther Straße 450, 40474 Düsseldorf.

Gesprächspartnerinnen und -partner sind: Ministerialdirigent Burkhard Schnieder (Abteilungsleiter im Ministerium für Inneres und Kommunales NRW), Polizeidirektor Udo Peltzer (Leiter der Bundespolizeiinspektion Flughafen Düsseldorf), Dalia Höhne (Abschiebungsbeobachtung/Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe) und Kirchenrat Pfarrer Rafael Nikodemus (Moderator des FFiNW/Evangelische Kirche im Rheinland).

Anmeldungen zum Medientermin bitte an: pressestelle@ekir.de

 

Zum Hintergrund:

Das Forum Flughäfen in NRW (FFiNW) wurde im Jahr 2000 gegründet und ist ein Gremium aus Vertreterinnen und Vertretern von (staatlichen) Behörden, Kirchen und Nichtregierungsorganisationen, die im Austausch über den Vollzug von Flugabschiebungen stehen. Dem FFiNW gehören zurzeit Vertreter der Bundespolizei, des NRW-Innenministeriums, der Zentralen Ausländerbehörden, der evangelischen sowie katholischen Kirche, der Diakonie, der Liga der Wohlfahrtsverbände, des Flüchtlingsrats NRW, des UNHCR, von Pro Asyl und Amnesty International an. Das FFiNW wurde gegründet, um durch die Bündelung von Informationen und Kompetenzen im Zusammenhang von Flugabschiebungen zu erhöhter Transparenz beizutragen und eine verbesserte Sachverhaltsaufklärung zu Fragen im Hinblick auf Abschiebungen auf dem Luftweg zu erreichen.

Zum 1. August 2001 wurde die Stelle der Abschiebungsbeobachtung an den Flughäfen in NRW, primär für den Flughafen Düsseldorf, eingerichtet. Die Stelle ist bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) angesiedelt und wird je zur Hälfte aus diakonischen bzw. kirchlichen Mitteln und aus Mitteln des Landes NRW finanziert. Ziel der Abschiebungsbeobachtung ist es, den Vorgang und Vollzug von Rückführungsmaßnahmen transparent zu machen und gegebenenfalls Missstände aufzudecken. Dabei ist die Stelleninhaberin als objektive Zeugin zu sehen und kann zugunsten aller Beteiligten aussagen. Die Wahrung humanitärer Standards und des Grundsatzes der Verhältnismäßigkeit ist hierbei übergeordnetes Prinzip.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 21.06.2017


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