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Kollekten in den Gottesdiensten für Projekte von „Brot für die Welt“

Rheinische Kirche sammelt im Advent für mangelernährte Kinder in Brasilien

Pressemitteilung Nr. 167/2016 

Düsseldorf. Um Kollekten für die Hilfsorganisation „Brot für die Welt“ bittet der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Manfred Rekowski, an den vier Adventssonntagen ab dem 27. November. Die diesjährige 58. Aktion von „Brot für die Welt“, für die die entsprechenden Geldsammlungen in den Gottesdiensten bestimmt sind, rückt Menschen auf der Südhalbkugel der Erde in den Fokus, die vom Land in die Stadt zogen in der Hoffnung, dort Arbeit und ein besseres Leben zu finden. „Das ist aber eine falsche Hoffnung. Als Kleinbauern auf dem Land konnten sie selbst anbauen, was sie zum Leben brauchten. In der Stadt endet ihr Traum meist im Slum. Sie müssen sich von dem ernähren, was sie sich leisten können, manchmal sind das nur Essensreste von Müllhalden. Von ausreichender und gesunder Ernährung kann nicht die Rede sein“, schreibt Präses Rekowski in einem Brief an die 719 Gemeinden der Evangelischen Kirche im Rheinland.

Im Süden Brasiliens beispielsweise unterstützt „Brot für die Welt“ ein Projekt, bei dem fehl- und mangelernährte Kinder aus armen Familien in Kindergärten und Schulen regelmäßig eine nahrhafte Mahlzeit bekommen. Kleinbauern aus dem Umland liefern dafür frische Zutaten direkt vom Feld und haben dadurch einen garantierten Absatz ihrer Produkte. Eine echte Win-Win-Situation: Die Kinder bekommen gesundes Essen, und die Bauern erhalten ein festes Einkommen.

Eröffnet wird die Aktion von „Brot für die Welt“ mit dem Titel „Satt ist nicht genug“ im Reformationsjahr mit einem Gottesdienst am 1. Advent in der Lutherstadt Eisenach. Die ARD überträgt den Gottesdienst live am 27. November von 10 bis 11 Uhr.

Informationen und Material zur Aktion „Satt ist nicht genug“ gibt es hier.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 22.11.2016


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