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Leiterin der Abteilung Theologie und Ökumene für acht Jahre bestätigt

Barbara Rudolph als hauptamtliches Kirchenleitungsmitglied wiedergewählt

Pressemitteilung Nr. 23/2017

Bad Neuenahr/Düsseldorf. Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat Barbara Rudolph als hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung im Amt bestätigt. Die 58-Jährige erhielt 118 der 203 abgegebenen Stimmen. Auf ihre Gegenkandidatin Pfarrerin Dr. Susanne Wolf (50) aus Wuppertal entfielen 79 Stimmen. Als hauptamtliches Kirchenleitungsmitglied ist Oberkirchenrätin Rudolph zugleich Leiterin der Abteilung 1 (Theologie und Ökumene) im Landeskirchenamt in Düsseldorf. Die Amtszeit dauert bis 2025. Die Abteilung ist in diesem Zuschnitt bei einer Strukturreform des Landeskirchenamtes im vergangenen Jahr entstanden, als aus bis dato sechs zum 1. August 2016 fünf Abteilungen wurden. Zuvor leitete Barbara Rudolph die (frühere) Abteilung III (Ökumene, Mission, Religionen).

Oberkirchenrätin Rudolph ist Mitglied im Rat der Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE). Außerdem ist sie stellvertretendes Mitglied im Internationalen Rat der Vereinten Evangelischen Mission (VEM). Sie vertritt die unierten Kirchen in der Evangelischen Partnerhilfe. Außerdem ist sie Mitglied in der Dialogkommission der EKD mit dem Ökumenischen Patriarchen von Konstantinopel. Barbara Rudolph ist Mitglied im Moderamen des Reformierten Bundes. Ferner engagiert sie sich als Herausgeberin der „Ökumenischen Rundschau“.

Die Theologin war von 1986 bis 2001 Gemeindepfarrerin in Meerbeck im Kirchenkreis Moers. Zusätzlich arbeitete sie als Landessynodale und EKD-Synodale mit, und sie war stellvertretende Vorsitzende des Theologischen Ausschusses der rheinischen Kirche. Vor ihrer Wahl zur Oberkirchenrätin war sie Leiterin der Ökumenischen Centrale und EKD-Referentin der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK). Barbara Rudolph war Mitglied im Präsidium des 2. Ökumenischen Kirchentags 2010 in München.

Die auf dieser Synode gewählten Mitglieder der Kirchenleitung werden am 5. März in einem Gottesdienst in der Düsseldorfer Johanneskirche in ihre Ämter eingeführt.

Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland tagt vom 7. bis 13. Januar in Bad Neuenahr. Sie ist das oberste Leitungsgremium der mit rund 2,6 Millionen Mitgliedern zweitgrößten Landeskirche in Deutschland. Die Synode hat 210 stimmberechtigte Mitglieder aus den 38 Kirchenkreisen der rheinischen Kirche, sowohl Theologinnen und Theologen als auch Nichttheologinnen und -theologen.

 

Bad Neuenahr/Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 11.01.2017


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