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Bunte Pfingstfeier auf der Festung Ehrenbreitstein hoch über Koblenz

Bis zum Mittag bereits rund 4500 Gäste beim Ökumenischen Christusfest

Pressemitteilung Nr. 124/2017

Koblenz. Bis zum Mittag sind bereits rund 4500 Menschen zum Ökumenischen Christusfest auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz gekommen. Im Mittelpunkt des heutigen Pfingstmontags steht die Begegnung der christlichen Konfessionen. 500 Jahre nach Beginn der Reformation feiern sie gemeinsam ihren Glauben. „Das ist heute eine Uraufführung: Zum ersten Mal seit 500 Jahren wird die Reformation nicht als protestantisches Fest gefeiert, das eine gute Gelegenheit bietet, sich auf Kosten anderer Kirchen zu profilieren und abzugrenzen. Gemeinsam schöpfen wir aus denselben Quellen und lassen uns von den Worten Christi ansprechen, berühren und in Bewegung setzen. Er will, dass wir alle eins werden“, sagte Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, zur Eröffnung am Vormittag.

Bei sonnigem Wetter herrscht auf dem Festungsgelände bunte Kirchentagsatmosphäre. Zahlreiche Reisebusse brachten Besucherinnen und Besucher aus vielen rheinland-pfälzischen Kirchengemeinden und Pfarreien zum Christusfest. Auch eine ökumenische Pilgergruppe aus Trier traf nach dreitägiger Wanderung in Koblenz ein. Sie hatten rund 50 Kilometer der Strecke zu Fuß zurückgelegt. Den Pilgerweg hatte die St. Jakobusbrüderschaft Trier organisiert.

Die Besucherinnen und Besucher können unter mehr als 80 Programmangeboten auswählen – vom Gottesdienst über Theater und Kabarett bis zu Konzerten und Podiumsdiskussionen. Eröffnet worden war das ökumenische Christusfest am Vormittag mit einem Rundfunkgottesdienst, der im Deutschlandfunk live übertragen wurde. Mehr als 1500 Besucherinnen und Besucher feierten den Gottesdienst auf der Festung mit.

Zentraler Programmpunkt am Nachmittag ist ein Diskussionspodium zum Thema „500 Jahre nach der Reformation – Bestandsaufnahme der Ökumene“. Es diskutieren Präses Manfred Rekowski (Evangelische Kirche im Rheinland), Kirchenpräsident Christian Schad (Evangelische Kirche der Pfalz), Bischof Stephan Ackermann (Bistum Trier) Erzpriester Georgios Basioudis (Griechisch-orthodoxe Metropolie) und Pastor Jochen Wagner (Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen Region Südwest) für die Freikirchen.

Ein Sendungs- und Segnungsgottesdienst beschließt um 17 Uhr das Christusfest.

 

Das Ökumenische Christusfest in Zahlen:
Mehr als 1000 Mitwirkende,
84 Programmpunkte,
vier Bühnen,
23 Gruppen und Initiativen auf dem Markt der Möglichkeiten,
sieben Gottesdienste und Andachten,
13 Konzerte,
sieben Theaterstücke und Musicals.

Weitere Informationen und Impressionen vom Fest: www.christusfest-koblenz.de

Hintergrund

Das Ökumenische Christusfest
Das Ökumenische Christusfest 2017 knüpft an Begegnungen zwischen den christlichen Kirchen seit der Heilig-Rock-Wallfahrt 1996 in Trier an. Im Jahr des 500. Reformationsgedenkens stellt es den gemeinsamen Glauben an Jesus Christus als konfessionsverbindendes Element in den Mittelpunkt. Veranstalter sind die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche der Pfalz, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Region Südwest und die Generaldirektion Kulturelles Erbe (GDKE).

Koblenz / EKiR-Pressestelle / 05.06.2017


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