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Düsseldorfer Theologin wurde für acht Jahre im Amt bestätigt

Dr. Barbara Schwahn als nebenamtliches Kirchenleitungsmitglied wiedergewählt

Pressemitteilung Nr. 25/2017

Bad Neuenahr/Düsseldorf. Pfarrerin Dr. Barbara Schwahn ist von der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland in ihrem Amt als nebenamtliches theologisches Mitglied der Kirchenleitung bestätigt worden. Die 51-Jährige erhielt 132 der 202 abgegebenen Stimmen. Eine Gegenkandidatin bzw. einen Gegenkandidaten gab es nicht. Die Amtszeit dauert bis 2025.

Seit 1. März 2015 ist Barbara Schwahn Mitglied der Kirchenleitung (Präsidium der Landessynode). Die Theologin, in Worms am Rhein geboren, ist Skriba des Kirchenkreises Düsseldorf, also zweite Stellvertreterin der Superintendentin. Sie arbeitet als Leiterin der Abteilung Seelsorge in ihrem Kirchenkreis und – mit einem Viertel Stellenanteil – als Gemeindepfarrerin der Evangelischen Kirchengemeinde Düsseldorf-Eller. In der Kirchenleitung hat sie vor der Wahl 2015 seit 2009 als stellvertretendes Mitglied mitgearbeitet. Sie ist Mitglied im Ständigen Theologischen Ausschuss und im Seelsorgeausschuss der rheinischen Kirche.

Barbara Schwahn studierte Theologie und Germanistik in Tübingen und München. Ihr Vikariat machte sie in Frankfurt am Main. Dann absolvierte sie 1995/96 ein einjähriges Spezialvikariat bei der Kommission für Glaube und Kirchenverfassung des Ökumenischen Rates der Kirchen in Genf. Von 1996 bis 2000 war sie Pfarrvikarin bzw. Pfarrerin in Höhr-Grenzhausen/Westerwald in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau. Nach einer Erziehungszeit kam sie 2003 nach Düsseldorf-Eller.

Die auf dieser Synode gewählten Mitglieder der Kirchenleitung werden am 5. März in einem Gottesdienst in der Düsseldorfer Johanneskirche in ihre Ämter eingeführt.


Die Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland tagt vom 7. bis 13. Januar in Bad Neuenahr. Sie ist das oberste Leitungsgremium der mit rund 2,6 Millionen Mitgliedern zweitgrößten Landeskirche in Deutschland. Die Synode hat 210 stimmberechtigte Mitglieder aus den 38 Kirchenkreisen der rheinischen Kirche, sowohl Theologinnen und Theologen als auch Nichttheologinnen und -theologen.

 

Bad Neuenahr/Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 11.01.2017


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