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Vertreter von Sinti und Roma im Gespräch mit Politik, Kirche und Diakonie

Evangelische Tagung: Armutswanderungen in Europa und die Verantwortung in NRW

Pressemitteilung Nr. 129/2014

Viele Menschen machen sich aus dem Südosten der Europäischen Union auf den Weg nach Deutschland – auf der Flucht vor der Armut, in der Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben. Die EU-Binnenmigration ist Thema einer

Fachtagung mit dem Titel

„Die besondere Verantwortung von Bund, Land, Kommunen, Kirchen und Zivilgesellschaft in NRW“

am 19. und 20. September in Wuppertal.

Dazu laden die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche von Westfalen ein.

Neben gut Ausgebildeten aus Rumänien, der Slowakei, Ungarn und Bulgarien kommen aus diesen EU-Ländern viele, die in ihrer Heimat aus den sozialen Sicherungssystemen herausfallen und auf dem Arbeitsmarkt keine Chance haben. Arme, Ungelernte, Sinti und Roma gehören zu den Verlierern des Umbruchs in Europa. Sinti und Roma wehren sich entschieden dagegen, die Ursache sozialer Probleme in Deutschland in der ethnischen Zugehörigkeit oder Herkunft zu sehen.

Auf der Tagung wird Romani Rose von Zentralrat Deutscher Sinti und Roma ins Gespräch kommen mit Armin Laschet, CDU-Vorsitzender NRW, Frank Baranowski, Oberbürgermeister von Gelsenkirchen (SPD) und Terry Reinke, Mitglied des Europaparlaments (Grüne) sowie der Dortmunder Sozialdezernentin Birgit Zoerner.

Über die EU-Binnenmigration aus theologischer Sicht spricht Albert Henz, Vizepräsident der Evangelischen Kirche von Westfalen. Kirchen, Kommunen und engagierte Bürger suchen in zahlreichen Initiativen auf kommunaler Ebene nach Lösungen. Wie das praktisch aussehen kann, wird am Beispiel der Diakonie Dortmund gezeigt. Gäste aus Ungarn und Serbien berichten von wegweisenden Beispielen aus ihrer Heimat. Das Tagungsprogramm:

http://www.moewe-westfalen.de/fileadmin/media/1-AKTUELL/TAGUNG-EU-BINNENWANDERUNG.pdf

Anmeldung: tina.nahnsen@ekir-lka.de

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 27.08.2014


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