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Rheinische Kirche und Nachbarkirchen beteiligen sich an rheinland-pfälzischer Aktion

Kirchen rufen zu Friedensgebeten in Solidarität mit den Menschen in Syrien auf

Pressemitteilung Nr. 164/2016 

Düsseldorf/Mainz. Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche der Pfalz und die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau rufen ihre Kirchengemeinden zu Friedensgebeten für Syrien auf. Sie folgen damit einer Anregung der rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer, die für Mittwoch, 30. November 2016, um 15 Uhr zu einer Schweigeminute in Solidarität mit den Opfern des Krieges in Syrien aufgerufen hat. Zeitgleich wird auf dem Vorplatz der Kirche St. Christoph in Mainz ein Friedensgebet gehalten, an dem neben Ministerpräsidentin Dreyer der rheinische Vizepräses Christoph Pistorius für die evangelischen Kirche sowie Vertreterinnen und Vertreter des Bistums Mainz, des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden Rheinland-Pfalz und des Schura Landesverbands der Muslime Rheinland-Pfalz e.V. teilnehmen. An der Aktion werden sich mehr als 50 Gruppen und Organisationen von Parteien über Kirchen und Religionsverbände bis zu Sportvereinen beteiligen.

„Wir rufen Christinnen und Christen zu Gebeten für die leidenden Menschen in Syrien auf, weil wir gewiss sind, dass Gott mit ihnen ist in ihrem Leiden. Ist er doch ein Gott, der tiefstes Leid am Kreuz auf Golgatha selbst durchlebt hat“, sagt Vizepräses Christoph Pistorius, der ausdrücklich auch die Kirchengemeinden in Nordrhein-Westfalen, Hessen und dem Saarland einlädt, sich mit Friedensgebeten an der rheinland-pfälzischen Aktion zu beteiligen. „Ich bitte die Gemeinden, auch an anderen Tagen zum Friedensgebet einzuladen, ist das Gebet doch ein Weg, unsere Empörung und Verzweiflung vor Gott zum Ausdruck zu bringen und im Vertrauen auf ihn die Hoffnung auf einen Frieden nicht aufzugeben.“ Einen Vorschlag für ein Friedensgebet für Syrien hat das hessen-nassauische Zentrum Verkündigung für beide Landeskirchen entwickelt. Er ist hier online abrufbar.

 

Düsseldorf/Mainz / EKiR-Pressestelle / 17.11.2016


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