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Land und Kirchen erinnern an den 8. Mai vor 70 Jahren

Gedenken an Ende des Zweiten Weltkriegs am Freitag in Mainzer Christuskirche

Pressemitteilung Nr. 94/2015

Mainz, 5. Mai 2015. Zum Gedenken an den 70. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges haben die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Landtagspräsident Joachim Mertes am Freitag (8. Mai) ab 17 Uhr zu einer zentralen Gedenkveranstaltung in die evangelische Christuskirche nach Mainz (Kaiserstraße) eingeladen. Sie wollen dort ein gemeinsames Zeichen für Frieden, Freiheit und Menschenrechte setzen. Eingeladen sind Personen des öffentlichen Lebens aus Kirche, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Auch interessierte Bürgerinnen und Bürger sind nach Angaben des Landes herzlich willkommen.

Die Gedenkveranstaltung beginnt um 17 Uhr mit einem Ökumenischen Gottesdienst unter Mitwirkung des Mainzer Bachchors und des Bachorchesters. Die Predigt hält Karl Kardinal Lehmann, Bischof von Mainz. Die Liturgie gestalten unter anderem der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Dr. Volker Jung und der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz sowie der Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Christoph Pistorius. In dem Gottesdienst soll der Opfer des Zweiten Weltkrieges gedacht und an die Menschen erinnert werden, die unter der nationalsozialistischen Gewalt gelitten haben, aber auch für den Frieden heute gebetet werden.

Nach der Begrüßungsansprache von Ministerpräsidentin Malu Dreyer um 18.00 Uhr hält der Münchner Historiker Prof. Dr. Andreas Wirsching die Gedenkrede mit dem Thema „Befreite Erinnerung. Der 8. Mai 1945 in der deutschen Geschichte“. Landtagspräsident Joachim Mertes spricht die Schlussworte. Für 20 Uhr lädt der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge Rheinland-Pfalz zu einem Benefizkonzert in die Kirche St. Stephan ein. Das Konzertprogramm wird vom Heeresmusikkorps Koblenz und der United States Army Europe Band gestaltet.

Hinweis an die Redaktionen:

Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie redaktionell auf die Veranstaltung und die Möglichkeit der Teilnahme von interessierten Bürgerinnen und Bürgern hinweisen könnten. Wer Interesse an der Veranstaltung hat, teilt dies bitte unter Angabe des/der Namen per E-Mail der Staatskanzlei nicola.behne@stk.rlp.de mit.

Düsseldorf/Mainz / EKiR-Pressestelle / 05.05.2015


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