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222 Päckchen für Geflüchtete, 748 Euro für Alleinstehende

Mitarbeitende der rheinischen Kirche beschenken Nachbarn in Not

Pressemitteilung Nr. 184/2016 

Düsseldorf. Wer in den vergangenen Tagen das Landeskirchenamt der Evangelischen Kirche im Rheinland an der Hans-Böckler-Straße in Düsseldorf betrat, wurde von einem wachsenden Berg liebevoll verpackter Geschenke empfangen. Jetzt wurden die 222 Päckchen dorthin weitergereicht, wo sie Freude bereiten sollen: In der kommunalen Unterkunft im alten Finanzamt an der Roßstraße leben derzeit 300 Menschen, darunter 70 Kinder. Die Büros des ehemaligen Verwaltungsgebäudes bieten Familien, Ehepaaren sowie alleinstehenden Frauen und Männern aus insgesamt 24 Nationen Wohnraum. Vor Ort betreut die Johanniter-Unfall-Hilfe Regionalverband Rhein-Ruhr die Geflüchteten.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Landeskirchenamt, im Evangelischen Büro NRW und im Haus Landeskirchliche Dienste beteiligten sich mit großem persönlichem Einsatz an der Weihnachtsaktion für die Nachbarn aus Kriegs- und Krisenregionen und zeigen damit: Gottes Zuwendung gilt uneingeschränkt jedem Menschen. Darüber hinaus legten die Mitarbeitenden im Landeskirchenamt in einem Adventsgottesdienst 748 Euro zusammen für die Weihnachtsfeier für alleinstehende Männer, die der CVJM Düsseldorf traditionell an Heiligabend im Radschlägersaal der Rheinterrasse ausrichtet.

„Immer häufiger hören wir Stimmen: Müsst ihr euch denn um Flüchtlinge kümmern, haben wir nicht genug Notleidende in Deutschland? Gruppen von Menschen gegeneinander auszuspielen, ist unchristlich, auch wenn es in sozialen Medien immer häufiger geschieht und Populisten so Stimmung machen wollen“, schreibt Dr. Johann Weusmann, Vizepräsident der Evangelischen Kirche im Rheinland, im praesesblog.ekir.de. „Als Christenmenschen sind wir an alle Menschen gewiesen, die unsere Hilfe brauchen. Und als Kirche wollen wir unsere Stimme einbringen zugunsten aller Menschen, die in Not sind, ohne nach deren Nationalität zu unterscheiden.“

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 19.12.2016


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