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Präses ruft zu Spenden auf / 15.000 Euro als Startschuss

Evangelische Kirche im Rheinland unterstützt Flüchtlinge im Nordirak

Pressemitteilung Nr. 127/2014

Präses Manfred Rekowski hat zu Spenden für die Flüchtlinge im Nordirak aufgerufen: „Täglich erreichen uns neue, schlimme Meldungen aus dem Norden Iraks. Durch die Kämpfe, die vom Terror der IS-Milizen befreien sollen, geraten die Menschen vor allem in eine humanitäre Notsituation. Syrische Flüchtlinge, die seit einiger Zeit in ihrem Nachbarland Irak Schutz suchten, sind gezwungen, erneut zu fliehen. Die Flüchtlinge sind auf grundlegende, lebenssichernde Hilfe angewiesen“, schreibt der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland in einem Brief an die 732 rheinischen Kirchengemeinden. Die Landeskirche selbst unterstützt die Diakonie Katastrophenhilfe bei ihrem Bemühen um die Flüchtlinge mit 15.000 Euro.

Ziel der Diakonie Katastrophenhilfe ist die Versorgung von etwa 8400 syrischen und rund 10.000 irakischen Flüchtlingsfamilien. Bei einer durchschnittlichen Familiengröße von fünf bis sechs Personen entspricht dies ungefähr 110.000 Menschen, die teilweise bereits versorgt wurden oder Hilfe erhalten sollen. Dabei handelt es sich unter anderem um Vertriebene aus den schwer umkämpften Gebieten bei Erbil und Mosul. Zwei örtliche Partnerorganisationen führen die Maßnahmen in Abstimmung mit der Diakonie Katastrophenhilfe durch. Zur Überlebenssicherung und um Krankheiten vorzubeugen werden Nahrungsmittel, Hygienesets (Shampoo, Zahnbürsten, Kämme, Wund-Desinfektionsmittel, Watte, etc.) sowie Dinge wie Wasserkanister, Kochgeschirr und Schlafutensilien verteilt.

„Wir bitten Sie diese dringenden Aufgaben zu unterstützen, durch Ihr Gebet, durch Kollekten in den Gottesdiensten und durch Spenden“, so Präses Rekowski in seinem Aufruf. Spenden sind möglich auf das Konto der Diakonie Katastrophenhilfe Rheinland: DE62350601900000001023, GENODED1DKD, Bank für Kirche und Diakonie - KD-Bank.

Bereits gestern hatten sich die leitenden Geistlichen der Evangelischen Kirche im Rheinland, der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Lippischen Landeskirche in einer gemeinsamen Erklärung zur Verfolgung von Minderheiten u. a. im Nordirak geäußert: www.ekir.de/url/T3B

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 15.08.2014


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