Logo EKiR

Nominierungsausschuss informierte heute die Landessynodalen

Landessynode 2017: Kandidatinnen und Kandidaten für Kirchenleitung nominiert

Pressemitteilung Nr. 165/2016

Bonn/Düsseldorf. Bei der Tagung der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland, die vom 8. bis 13. Januar 2017 in Bad Neuenahr stattfindet, müssen turnusmäßig Teile der 15-köpfigen Kirchenleitung neu gewählt werden. Dr. Irmela Müller-Stöver, stellvertretende Vorsitzende, des Nominierungsausschusses, informierte die Landessynodalen, also die Mitglieder des obersten Beschlussgremiums der rheinischen Kirche, heute auf einer Vorbereitungsveranstaltung in Bonn über die Kandidatinnen und Kandidaten, die der Ständige Nominierungsausschuss vorschlägt.

Vizepräses Christoph Pistorius (Mettmann) ist zur Wiederwahl als hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung und Leiter der Abteilung 2 (Personal), Amtszeit 2017 bis 2025, nominiert. Diese Wahl betrifft nicht seine Funktion als Vizepräses.

Als hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung und Leitung der Abteilung 1 (Theologie und Ökumene), Amtszeit 2017 bis 2025, schlägt der Nominierungsausschuss zwei Kandidatinnen vor: Oberkirchenrätin Barbara Rudolph (Düsseldorf) als bisherige Amtsinhaberin und langjährige Leiterin der früheren Abteilung III (Ökumene) der rheinischen Kirche und Pfarrerin Dr. Susanne Wolf (Wuppertal). Sie ist seit 2010 Dozentin am Gemeinsamen Pastoralkolleg der rheinischen, der westfälischen, der lippischen und der reformierten Kirche in Villigst.

Vizepräsident Dr. Johann Weusmann (Düsseldorf) ist zur Wiederwahl als hauptamtliches Mitglied der Kirchenleitung und Leiter der Abteilung 4 (Recht und Politik), Amtszeit 2017 bis 2025, nominiert.

Als nebenamtliche theologische Mitglieder der Kirchenleitung werden Pfarrerin Dr. Barbara Schwahn (Düsseldorf) und Superintendentin Andrea Aufderheide (Urbach/Kirchenkreis Altenkirchen) auf ihren Positionen, Amtszeiten je 2017 bis 2025, zur Wiederwahl vorgeschlagen.

Die Wahlvorschläge als nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung in der Nachfolge von Helmut Schwerdtfeger (Sonsbeck), der auf eigenen Wunsch aus dem Gremium ausscheidet, sind Hans-Henning von Bassewitz (Viersen) und Dr. jur. Axel Epe (Düsseldorf). Die Amtszeit läuft noch bis 2021.

Für die Nachfolge von Eva Hoffmann von Zedlitz (Köln), die nicht mehr als nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung kandidiert, sind Wolfgang Albers (Bonn) und Andreas Gräwinger (Wuppertal) als Kandidaten nominiert.

Hartmut Rahn (Solingen) ist zur Wiederwahl als nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung vorgeschlagen.

Dr. Monika Lengelsen (Düsseldorf) scheidet wegen Erreichens der Altersgrenze aus der Kirchenleitung aus. Für ihre Nachfolge als nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung ist Peter Epp (Schweich) vorgeschlagen. Bei den letzten drei Positionen geht es je um die Amtszeit von 2017 bis 2025.

Wer und was die Kirchenleitung ist


Die Landessynode mit ihren derzeit 210 stimmberechtigten Mitgliedern (Superintendentinnen, Superintendenten und Abgeordnete aus den 38 Kirchenkreisen zwischen Emmerich und Saarbrücken sowie berufene Mitglieder) ist das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland mit ihren rund 2,6 Millionen Mitgliedern. Sie wählt ein 15-köpfiges Präsidium, das aus haupt- und nebenamtlichen Mitgliedern, aus theologischen und nicht-theologischen Mitgliedern besteht. Vorsitzender der Landessynode und ihres Präsidiums ist Präses Manfred Rekowski.

Da die Synode in der Regel nur einmal im Jahr tagt, führt das Präsidium der Synode unter der Bezeichnung Kirchenleitung in der übrigen Zeit die Geschäfte. Dazu bedient sich die Kirchenleitung u. a. des Landeskirchenamtes in Düsseldorf.

Fotos von Christoph Pistorius, Barbara Rudolph, Dr. Susanne Wolf und Dr. Johann Weusmann finden Sie hier zum Download.

 

Bonn/Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 19.11.2016


Pressekontakt