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Präses und Kardinal feiern gemeinsam / Erzbischof Woelki predigt

Ökumenische Passionsandacht: „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“

Pressemitteilung Nr. 50/2015

Eine Premiere zum Beginn der Passionszeit steht zugleich in langer Tradition: Wenn Rainer Maria Kardinal Woelki am Samstag, 21. Februar 2015, im Rahmen der Ökumenischen Passionsandacht in der (evangelischen) Johanneskirche in Düsseldorf predigt, dann tut er dies erstmals in seinem neuen Amt als Kölner Erzbischof. Dass der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Erzbischof am Beginn der Passionszeit gemeinsam in Düsseldorf Gottesdienst halten, ist bereits eine lange Tradition, in der schon die Vorgänger von Kardinal Woelki und Präses Manfred Rekowski standen. Zu Beginn der Adventszeit feiern sie dann miteinander in Köln.

„Die Evangelische Kirche im Rheinland ist dankbar für die guten ökumenischen Beziehungen zum Erzbistum Köln, die auch durch die jährlichen ökumenischen Passions- und Adventsandachten zum Ausdruck kommen“, heißt es in der Einladung von Kardinal und Präses: „Die Kirchen sind sich einig darüber, dass sie einen besonderen Auftrag gegenüber denen haben, die verlassen und vergessen sind. Das Jesuswort vom Kreuz ,Mein Gott, warum hast Du mich verlassen?’ steht im Mittelpunkt der diesjährigen Passionsandacht, indem wir an die Menschen in unserer Kirche, unserer Gesellschaft, aber auch weltweit denken.“

Die Ökumenische Passionsandacht am Samstag, 21. Februar, beginnt um 19 Uhr in der Johanneskirche, Martin-Luther-Platz 39, in Düsseldorf. Neben Woelki und Rekowski wirken auch Presbyterin Almuth Schaeffer, die Düsseldorfer Superintendentin Henrike Tetz, der Düsseldorfer Stadtdechant Rolf Steinhäuser, und Dr. Raimund Lülsdorff vom Erzbistum Köln mit. Die musikalische Gestaltung übernehmen der Leiter der Arbeitsstelle Kirchenmusik der Evangelischen Kirche im Rheinland, Kantor Jens-Peter Enk, und der Saxofonist Johannes Seidemann. Nach dem Gottesdienst gibt es noch die Möglichkeit zu Gesprächen bei einem Imbiss.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 13.02.2015


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