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Präses würdigt Verstorbenen für Verdienste im christlich-jüdischen Dialog

Rheinische Kirche trauert um Hans-Joachim Barkenings

Pressemitteilung Nr. 93/2016 

Düsseldorf/Duisburg. Die Evangelische Kirche im Rheinland trauert um Hans-Joachim Barkenings. Der Pfarrer im Ruhestand starb am Dienstag im Alter von 82 Jahren. Präses Manfred Rekowski würdigte den ehemaligen Duisburger Gemeinde- und Studierendenpfarrer, der von 1989 bis 1997 als nebenamtliches Mitglied der Kirchenleitung angehörte, für dessen großes Engagement im christlich-jüdischen Dialog: „Er hat maßgeblich an der Entstehung des rheinischen Synodalbeschlusses zur Erneuerung des christlich-jüdischen Verhältnisses sowie an der entsprechenden Ergänzung des Grundartikels unserer rheinischen Kirche mitgewirkt. Dass wir als Kirche ,mit Israel’ auf einen neuen Himmel und eine neue Erde hoffen – so haben wir auch durch ihn lernen können – ist konstitutiv für die Existenz der Kirche und für unsere Identität als Christen. Sowohl das Gedenken an die kirchliche Mitschuld an Judenverfolgungen bis hin zur Shoa als auch Impulse für die Erneuerung unseres Verhältnisses zum Judentum hat er mit in die Kirchenleitung eingebracht und so zu einem sich verändernden Bewusstsein beigetragen.“


Hans-Joachim Barkenings war Gemeindepfarrer in der Gemeinde Duisburg-Hüttenheim im Kirchenkreis Duisburg Süd und Pfarrer der Evangelischen Studierendengemeinde an der Gerhard-Mercator-Universität Gesamthochschule in Duisburg. Gleichzeitig war er Landeskirchlicher Beauftragter zur Beratung Wehrpflichtiger und Zivildienstleistender. 1974 wurde er als theologischer Abgeordneter seines Kirchenkreises Mitglied der Landessynode.

Düsseldorf/Duisburg / EKiR-Pressestelle / 08.06.2016


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