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Der CDU-Politiker sprach ein Grußwort auf der rheinischen Landessynode

Hessens Kultusminister Lorz würdigt die Reformation als prägende Kraft

Pressemitteilung Nr. 8/2017

Bad Neuenahr. Auf die prägende Kraft der Reformation für die Gesellschaft hat der hessische Kultusminister R. Alexander Lorz (CDU) in einem Grußwort vor der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hingewiesen. Aus säkularer Perspektive könne man „wahrlich dankbar sein für so manche Frucht des Reformationsgeschehens, die unser Gemeinwesen bis heute prägt und – das ist zumindest anzunehmen – auch weiterhin dauerhaft prägen wird“, sagte Lorz am Sonntagabend in Bad Neuenahr. Zwar sei es eine „unbefriedigende, ja schmerzvolle Situation“, dass seit der Reformation evangelische und römisch-katholische Kirche nicht in voller Gemeinschaft stünden, so Lorz. Umso bemerkenswerter sei aber, dass die evangelische und die katholische Kirche in Deutschland einen Weg gefunden hätten, 500 Jahre Reformation ein Stück weit auch gemeinsam zu feiern.

Als „sehr gut gelungenes Projekt“ lobte Lorz die zum 500-jährigen Reformationsjubiläum erschienene revidierte Lutherbibel. Dass bereits 100.000 Exemplare nachgedruckt werden mussten, wertete der Minister als Zeichen dafür, „dass die frohe Botschaft des Evangeliums in unserer heutigen Zeit nichts an ihrer Aktualität eingebüßt hat.“ Es bleibe auch weiterhin eine wichtige Aufgabe, das Wort Gottes in die gesellschaftliche Diskussion hineinzutragen.

Lorz bekräftigte das bewährte Verhältnis von Kirche und Staat, wie es im Koalitionsvertrag der hessischen Landesregierung festgeschrieben sei. Er ermutigte die rheinische Kirche, der Landesregierung auch „weiterhin als Partner und kritischer Mahner verbunden“ zu bleiben.

Die 69. Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland hat am Sonntagnachmittag in Bad Neuenahr begonnen. Sie dauert noch bis zum kommenden Freitag, 13. Januar. 

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Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 08.01.2017


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