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Rheinische Kirche startet Kunstprojekt zum Reformationsjahr 2017

Künstlerinnen und Künstler entwickeln Visionen einer Kirche von morgen

Pressemitteilung Nr. 90/2016 

Düsseldorf. Die Evangelische Kirche im Rheinland hat zum Reformationsjahr 2017 einen Kunstpreis ausgelobt und elf Künstlerinnen und Künstler eingeladen, ihre Vision einer Kirche von morgen mit Skulpturen, Rauminstallationen, Fotografien und Malereien darzustellen. „reFORMation – transFORMation“ lautet der Titel des Wettbewerbs. Die Arbeiten sind zugleich Teil einer Wanderausstellung, die im kommenden Jahr in fünf Stadt- und Kulturkirchen der rheinischen Kirche gezeigt wird. Die Ausstellung startet am 10. März 2017 in der Johanneskirche Düsseldorf. Zugleich wird an diesem Tag der mit 3000 Euro dotierte Kunstpreis vergeben.

„Was Martin Luther mit seiner Rückbesinnung auf die Bibel anstieß, hat zu einem Wandlungsprozess, zu einer Transformation biblischer Impulse in die Moderne geführt“, sagt Kirchenrat Volker König, Leitender Dezernent im Landeskirchenamt der rheinischen Kirche und zuständig für das Kunstprojekt. „Wie entwickelt sich die Kirche 500 Jahre nach der Reformation weiter? Was macht 2017 Reformation aus? Diese Fragen haben wir Künstlerinnen und Künstlern gestellt, weil sie Fachleute dafür sind, Visionen zu entwickeln, ihnen Gestalt zu geben und den Blick für Veränderungen zu schärfen“, sagt König.

Eine sechsköpfige Jury, unter den Mitgliedern Leiterinnen und Leiter von Museen aus Bonn, Düsseldorf und Mönchengladbach, hatte die elf Künstlerinnen und Künstler vorgeschlagen. Sie wird im März 2017 auch den Preisträger bestimmen. In den kommenden Monaten werden folgende Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten realisieren: Christian Odzuck, Shila Khatami, Christian Jendreiko, Claudia Kugler, Elmar Hermann, Kristina Stoyanova, Christoph Dahlhausen, Manfred Rennertz, Lydia Nüüd, Zipora Rafaelov, Konstantinos Angelos Gavrias. Die rheinische Kirche unterstützt sie dabei mit einem Materialzuschuss.

Das Kunstprojekt „reFORMation – transFORMation“ ist eine der Aktionen der Evangelischen Kirche im Rheinland im Reformationsjahr 2017. Zu den Angeboten des kommenden Jahres gehört auch ein Theaterstück über Martin Luther, das das N.N. Theater Köln in Kooperation mit der rheinischen Kirche produziert. „Ich fürchte nichts … Luther 2017“, heißt das Stück, das Ensemble wird es in und mit rheinischen Kirchengemeinden auf die Bühne bringen. Außerdem ruft die rheinische Kirche mit dem Projekt „95 Gottesdienste an ungewöhnlichen Orten“ dazu auf, Erfahrungen mit der biblischen Botschaft außerhalb der vertrauten Kirchenmauern zu machen.

Die Aktion der rheinischen Kirche im Reformationsjahr 2017 im Internet: www.2017.ekir.de

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 07.06.2016


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