Logo EKiR

Über 80 Programmangebote am Pfingstmontag, 5. Juni, in Koblenz

Bunt, vielfältig und fröhlich feiern die Kirchen das Ökumenische Christusfest

Pressemitteilung Nr. 98/2017

Koblenz. Sieben inspirierende Gottesdienste und Andachten, neun Konzerte von Gospel bis Rap, sieben Theaterstücke und Musicals, drei Diskussionspodien, 15 Bewegungs- und Kreativangebote für Kinder und Jugendliche, 23 Stände kirchlicher Organisationen auf dem Markt der Möglichkeiten – das alles erwartet die Besucherinnen und Besucher beim Ökumenischen Christusfest am Pfingstmontag, 5. Juni 2017, auf der Festung Ehrenbreitstein in Koblenz. Insgesamt werden rund 80 Programmangebote von 10 bis 18 Uhr für fröhliche Kirchentagsatmosphäre sorgen.

Das Fest findet anlässlich von 500 Jahren Reformation statt und steht unter dem Motto „vergnügt, erlöst, befreit“. Veranstalterinnen sind die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche der Pfalz, die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) Region Südwest und die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE).

Reformation bewusst mit anderen Kirchen gemeinsam feiern

„Wir feiern, dass der Reformator Martin Luther mit seinem biblisch fundierten Disput in und mit seiner Kirche Jesus Christus wieder ins Zentrum des Glaubens gerückt hat“, sagte Präses Manfred Rekowski von der Evangelischen Kirche im Rheinland am Freitag vor Journalisten in Koblenz. Deshalb feiere die evangelische Kirche die Reformation bewusst ökumenisch mit anderen Kirchen zusammen – als Christusfest. „Von Koblenz soll ein Impuls ausgehen in die Gesellschaft, in die Ökumene und in die Gemeinden“, unterstrich Rekowski.

Pastor Jochen Wagner, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen (ACK) Region Südwest, betonte den ökumenischen Charakter des Festes. „Das Besondere an Koblenz ist, dass nicht eine Kirche allein ein Jubiläum feiert, nicht die beiden großen Kirchen etwas zusammen feiern, sondern sehr viele Kirchen gemeinsam ein Christusfest feiern“, sagte Wagner. Die 13 Kirchen, die in der ACK-Südwest zusammenarbeiten, seien auf einem gemeinsamen Weg, der die Konfessionen immer näher zusammenbringe. Das Christusfest sei eine wichtige Station auf diesem Weg, so Wagner.

„Wir haben ein beeindruckendes Programmangebot für das Christusfest auf die Beine gestellt, zu dem kirchliche Gruppen aller Konfessionen aus dem Raum Koblenz und ganz Rheinland-Pfalz beitragen“, sagte der Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Koblenz, Rolf Stahl. „Bunt, vielfältig und fröhlich“ sei es. Es findet an 15 verschiedenen Orten innerhalb der Festung und im Festungspark statt. Ein Programmheft mit Lageplan erleichtert die Orientierung. Und wer einmal nicht weiterweiß, kann sich an das Helferteam wenden, zu erkennen an den orangefarbenen T-Shirts mit der Aufschrift „Ich helfe gern“.

Eröffnungsgottesdienst live im Deutschlandfunk

Das Christusfest beginnt um 10 Uhr mit einem ökumenischen Gottesdienst, der live im Deutschlandfunk übertragen wird. Die Angebote für Kinder und Jugendliche konzentrieren sich auf dem Hauptgraben und dem Ravelin. Wer sich für Kultur und Bildung interessiert, wird im Kuppelsaal bei drei Podien zu aktuellen Themen aus Kirche und Gesellschaft fündig. Hier diskutieren Gäste aus der europäischen Ökumene.

Den Abschluss des Tages bildet um 17 Uhr auf der Bühne im Festungspark ein Sendungsgottesdienst mit den leitenden Geistlichen der pfälzischen und rheinischen Kirche, der ACK Südwest, der Bistümer Trier und Speyer und der Griechisch-orthodoxen Metropolie. Eintausend Luftballons mit Segenswünschen sollen dann in den Himmel steigen und die Botschaft des Ökumenischen Christusfestes in die Welt tragen.

Superintendent Stahl dankte der GDKE, die am Pfingstmontag freien Eintritt in die Festung gewährt, und der Seilbahn Koblenz, die verbilligte Fahrkarten für Christusfest-Gäste bereitstellt.

„Die Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz ist gerne Kooperationspartner beim Ökumenischen Christusfest und freut sich,  dafür  in Koblenz die Festung Ehrenbreitstein als Veranstaltungsort zur Verfügung stellen zu können“, sagte die stellvertretende Generaldirektorin Brigitte Schmutzler. Das Landesmuseum Koblenz als eine der Direktionen der GDKE biete den Besucherinnen und Besuchern in seinen vier Ausstellungshäusern in der Festung eine Vielzahl von Themen – unter anderem die dann gerade eröffnete Sonderausstellung „Frauen – Flechten – Formen. Kunsthandwerk aus Ruanda“.

Bei hoffentlich schönem Wetter erwartet die GDKE mindestens 8000 Gäste – doppelt so viele wie sonst an einem  Pfingstmontag  üblich. Den Verzicht auf Eintritt an diesem Tag betrachte die GDKE als ihren Beitrag zum Lutherjahr, so Schmutzler.

Informationen und das ausführliche Programm gibt es auch im Internet: www.christusfest-koblenz.de

Koblenz / EKiR-Pressestelle / 05.05.2017


Pressekontakt