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Neue ökumenische Veranstaltungsreihe startet am 1. September in Köln

„Gott und die Welt“ fragt: Wie steht‘s nach Rio um die Olympische Idee?

Pressemitteilung Nr. 117/2016 

Köln. Die Olympischen Spiele von Rio sind Geschichte. Aber wie steht es eigentlich um die Bedeutung und Perspektiven der Olympischen Idee? Darüber diskutieren der Vorstandsvorsitzende des Deutschen Olympischen Sportbundes, Dr. Michael Vesper, Olympiapfarrer Thomas Weber, Ex-WDR-Intendant Fritz Pleitgen und weitere Gäste unter Moderation von Wolfgang Meyer (WDR) am Donnerstag, 1. September 2016, 19 Uhr, im Deutschen Sport- & Olympia-Museum in Köln (Im Zollhafen 1). Mit dieser Diskussionsrunde startet die neue Vortragsreihe „Gott und die Welt: Ökumenisches Forum Kirche und Sport“, die der DJK Sportverband Köln, das Erzbistum Köln und die Evangelische Kirche im Rheinland gemeinsam mit dem Museum veranstalten.

Das Impulsreferat des Abends hält Dr. Andreas Höfer, Direktor des Deutschen Sport- & Olympia-Museums. Grußworte kommen von Stadtdechant Msgr. Robert Kleine und Stadtsuperintendent Rolf Domning, die sich auch sportlich betätigen werden. Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung erforderlich: info@djkdvkoeln.de

Zum Hintergrund der neuen Reihe:

Kirche und Sport – zwei gesellschaftliche Sphären, die unterschiedlicher kaum sein könnten, die aber bei näherer Betrachtung gleichwohl viele Berührungspunkte und Schnittmengen aufweisen.

Jedenfalls offenbart sich in diesem Kontext ein Themenfeld, das allemal gewichtige Fragen aufwirft und gegebenenfalls auch überraschende Antworten bereithält. Hat sich Sport zur (Ersatz-)Religion des 21. Jahrhunderts entwickelt, deren moderne Kathedralen den traditionellen Orten christlicher Begegnung längst den Rang abgelaufen haben? Huldigt der Sport als Metapher für Leistung und Erfolg einer gnadenlosen Ideologie der Konkurrenz oder steht er vielmehr für den humanen Geist einer respektvollen Begegnung im Sinne gegenseitiger Achtung? Sind somit sportliche und christliche Werte wie Feuer und Wasser oder als zwei Seiten einer Medaille zu betrachten?

Diese und andere Fragen wollen der DJK Sportverband Köln, das Erzbistum Köln, der Arbeitskreis Kirche & Sport im Erzbistum Köln und die Evangelische Kirche im Rheinland aus unterschiedlichen Perspektiven und fächerübergreifend beleuchten. Zunächst sind fünf Veranstaltungen vorgesehen, bei denen Expertinnen und Experten in Form von Vorträgen und Podiumsgesprächen unterschiedliche Facetten des Themas beleuchten und dabei in einen offenen Dialog mit einem interessierten Publikum treten.

Köln / EKiR-Pressestelle / 26.08.2016


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