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Präses predigt über Zahlen, Relevanz und unbeschränkte Hoffnung

„… weder von Depression noch von Lähmung erfasst worden“

Pressemitteilung Nr. 142/2017

Wuppertal. Präses Manfred Rekowski hat sich dagegen gewandt, Mitgliederzahlen zum Maßstab der Kirche, zum Maßstab von Erfolg und Relevanz zu machen. „Die Botschaft des Evangeliums ist selbst dann gesellschaftlich relevant, wenn die Kirche zahlenmäßig eine nicht mehr gesellschaftlich relevante, kleine Gruppe wäre“, sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland am Samstagvormittag zum Abschluss einer Internationalen Partnerschaftskonferenz der Vereinten Evangelischen Mission in Wuppertal.

„Die zahlenmäßige Entwicklung in unserer Kirche ist mir nur allzu vertraut. Und doch sind die zu ihr gehörenden evangelischen Christinnen und Christen weder von Depression noch von Lähmung erfasst worden“, so Rekowski in seiner Predigt im Abschlussgottesdienst vor den Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Afrika, Asien und Deutschland. Der Grund? „Wir haben ,Worte des ewigen Lebens‘ gehört“, stellte er mit Blick auf den Predigttext aus dem Johannesevangelium fest: „Wir hören Worte, die das Leben und das Lebendige fördern; Worte gegen die Untaten; Worte, die klären; Worte, die Beziehung stiften - mit Gott und den Menschen; Worte, die aufdecken, aber nie bloßstellen; Worte, die wahrnehmen und anreden. Ob wir nun zu einer schrumpfenden oder zu einer wachsenden Kirche gehören, wir alle gehören zu einer Kirche mit unbeschränkter Hoffnung. Und wir erleben in unserer Kirche immer wieder: Worte werden zu bewegenden und verändernden Taten.“

Trotz kleiner werdender Zahlen gelte: „Wir erleben, wie Gott in unseren Kirchen Hoffnungsgeschichten schreibt.“

Wuppertal / EKiR-Pressestelle / 08.07.2017


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