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Präses Rekowski gratuliert Nikolaus Schneider zum Bundesverdienstkreuz

„Von den Menschen verstanden und in der Öffentlichkeit gehört“

Pressemitteilung Nr. 164/2015 

Berlin/Düsseldorf. Im Namen der Kirchenleitung hat Präses Manfred Rekowski seinem Amtsvorgänger Dr. h. c. Nikolaus Schneider zur Verleihung des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland gratuliert: „Die Evangelische Kirche im Rheinland freut sich, dass mit Dir ein Theologe ausgezeichnet wird, der die Geschicke unserer Kirche über viele Jahre geprägt hat und inner- und außerhalb des Rheinlands hohes Ansehen und große Wertschätzung genießt“, schreibt Rekowski. Präses i. R. Nikolaus Schneider erhielt heute im Schloss Bellevue in Berlin das Große Verdienstkreuz mit Stern und Schulterband aus der Hand von Bundespräsident Joachim Gauck.


Nikolaus Schneider, der von 2003 bis 2013 Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und von 2010 bis 2014 zugleich EKD-Ratsvorsitzender war, habe sich immer in einer Sprache eingemischt und zu Wort gemeldet, „die von den betroffenen Menschen verstanden wurde und die zugleich auch öffentlich Gehör fand“, so Rekowski in seinem Gratulationsschreiben: „Auf der Grundlage einer Theologie, die das Bekenntnis zum niemals gekündigten Bund Gottes mit seinem Volk Israel betont und die Verbundenheit von Synagoge und Kirche in ihrem gemeinsamen Bekenntnis zu Gott als dem ,Schöpfer des Himmels und der Erde’ lebendig hält und mit Israel auf einen neuen Himmel und eine neue Erde hofft, setztest Du Dich für die christlich-jüdische Zusammenarbeit ein und tratst jeder Form von Antijudaismus und Antisemitismus entschieden entgegen.“


Bundespräsident Gauck würdigte auch das große Engagement des rheinischen Theologen für die sozialen Themen unserer Zeit: „Stets ist Nikolaus Schneider für den Schutz der Menschenwürde und für soziale Gerechtigkeit eingetreten. Über seine Kirche hinaus hat er sich zum Anwalt benachteiligter Personengruppen gemacht“, heißt es in der Begründung der hohen Auszeichnung für den 68-Jährigen, der seit 2013 in Berlin lebt.

Berlin/Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 01.10.2015


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