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Präses Nikolaus Schneider predigt Heiligabend in Düsseldorf

Gott erfüllt die Sehnsucht nach dem Licht, das das Leben hell macht

Pressemitteilung Nr. 146/2011. Sperrfrist: Heiligabend, 24. Dezember 2011, 16.30 Uhr! Es gilt das gesprochene Wort.

Die Sehnsucht der Menschen nach Hoffnung für ihr Leben verdichtet sich in der Heiligen Nacht: „Diese Nacht soll anders sein als unsere anderen Nächte“, konstatiert Präses Nikolaus Schneider in seiner Heiligabend-Predigt in der Düsseldorfer Johanneskirche (vgl. Sperrfrist!). In den Dunkelheiten der Welt und des eigenen Lebens sehnten sich die Menschen „nach dem großen Licht, das diese Dunkelheit zerbricht“, so der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland und EKD-Ratsvorsitzende: „Unsere manchmal verschüttete und manchmal auch recht diffuse Weihnachtssehnsucht sucht nach einem heilsamen Zusammenklang von himmlischer Wirklichkeit und Wirkmächtigkeit Gottes mit unserem oft recht heillosen Erdenleben.“ Mit dem Kind in der Krippe, mit Leben, Tod und Auferstehung von Jesus von Nazareth erfülle Gott diese Sehnsucht.

In Jesus Christus, dessen Geburt die Christenheit am Weihnachtsfest feiert, binde Gott zusammen, „was eigentlich gar nicht zusammenpasst: Gott und Mensch, Herrschaft und Liebe, Macht und stellvertretendes Leiden, Himmel und Erde“. Jesus Christus habe den Menschen aber nicht das Ende aller Dunkelheiten versprochen, so Präses Schneider, sondern habe mit seinem Leben, Sterben und Auferstehen bezeugt: „Gott lässt Menschen nicht allein in den Dunkelheiten ihres Lebens, auch nicht in der Dunkelheit des Todes. Gott schenkt uns Vergebung und den Frieden mit ihm, so dass wir – in seiner Nähe und Liebe geborgen – für Frieden, Recht und Gerechtigkeit auf unserer Welt eintreten können.“ Und weiter: „Dieses Weihnachtslicht erschließt sich in dieser Welt nur in dem Zusammenklang von Krippe und Kreuz. In diesem Zusammenklang aber vermag dieses Licht alle Dunkelheiten dieser Welt zu erhellen.“

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 30.12.2011


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