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Kirchenleitung widmet Kollekte am 8. Mai um und erbittet weitere Spenden

Rheinische Kirche gibt mehr als 130.000 Euro an Flüchtlingsprojekte in Griechenland

Pressemitteilung Nr. 69/2016

Düsseldorf. Die Evangelische Kirche im Rheinland stockt ihre finanzielle Hilfe für Flüchtlingsprojekte in Griechenland auf. Eine Gottesdienstkollekte Anfang März hatte mehr als 100.000 Euro für Projekte von Partnern vor Ort erbracht. Die rheinische Kirche hat nun weitere 30.000 Euro aus Sondermitteln für Flüchtlingsarbeit bereitgestellt, so dass mehr als 130.000 zur Verfügung gestellt werden. Die Gelder gehen an die Flüchtlingsarbeit der Griechischen Evangelischen Kirche, an das Projekt Naomi und die Evangelischen Kirchengemeinde deutscher Sprache, an das Ökumenische Flüchtlingsprogramm der Orthodoxen Kirche von Griechenland, an die Hilfsorganisation des Erzbistums Athen „Apostoli“.

Die Kirchenleitung hat darüber hinaus beschlossen, die von der Landeskirche zu bestimmende Kollekte für den Sonntag Exaudi, 8. Mai 2016, umzuwidmen und die Hälfte der eingesammelten Gelder für die Flüchtlingsarbeit der Griechischen Evangelischen Kirche zur Verfügung zu stellen. Die Mittel werden für Kleidung, Ernährung und Brennmaterial verwendet sowie für die Unterbringung traumatisierter Personen.

Präses Manfred Rekowski hatte Anfang April mit weiteren hochrangigen Kirchenvertretern das Flüchtlingscamp in Idomeni an der griechisch-mazedonischen Grenze besucht und sich mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern kirchlicher Flüchtlingsprojekte getroffen (siehe Pressemitteilungen Nr. 64/2016 vom 7. April und Nr. 66/2016 vom 12. April). Noch immer stehe er unter den Eindrücken dieses Besuchs, schreibt er an die 719 Kirchengemeinden seiner Kirche: „Die katastrophale Lage der Menschen – Männer, Frauen und vieler, vieler Kinder – können wir nicht hinnehmen. Wir müssen alles tun, was in unserer Macht steht, um die Situation der Menschen zu verbessern.“ Präses Rekowski weiter: „Mut aber machen die freiwilligen Helferinnen und Helfer, die sich in die Projekten unserer Partner engagieren.“

Da noch nicht abzusehen ist, wie lange das Engagement der Partner der rheinischen Kirche in Griechenland für Flüchtlinge gefordert sein wird, bittet die Kirchenleitung auch um Spenden für die Flüchtlingshilfe der Griechischen Evangelischen Kirche auf das Konto

IBAN DE 56 3506 0190 0000 0241 20, BIC GENODED1DKD,

mit dem Verwendungszweck „Flüchtlingshilfe Griechenland“. Eine Online-Spende ist möglich unter: www.ekir.de/url/efb.

Weitere Informationen zur Spendenaktion unter: www.ekir.de/fluechtlinge-griechenland

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 20.04.2016


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