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Evangelische Kirche im Rheinland gratuliert Armin Laschet zur Wahl

Segenswünsche für den neuen NRW-Ministerpräsidenten

Pressemitteilung Nr. 138/2017

Düsseldorf. In einem Gratulationsschreiben hat Präses Manfred Rekowski dem neuen nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Armin Laschet im Namen der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland Gottes Segen gewünscht. „In schwierigen Zeiten übernehmen Sie als Ministerpräsident ein höchst verantwortungsvolles Amt in unserem Land. Für die vor Ihnen liegenden herausfordernden Aufgaben in dieser Legislaturperiode wünsche ich Ihnen und der gesamten Landesregierung viel Kreativität, Gestaltungswillen und einen langen Atem. Ich wünsche Ihnen persönlich und in Ihrer Funktion als Ministerpräsident Gottes Segen, Gelassenheit und Zuversicht“, so Rekowski in dem Brief.

Für die Zusammenarbeit, die sich in der Vergangenheit konstruktiv und vertrauensvoll gestaltet habe, wünsche er sich auch zukünftig „Vertrauen und Offenheit im Interesse der Menschen in unserem Bundesland“, schreibt Rekowski:  „Die Weiterentwicklung des sozialen Friedens und der Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts liegt mir  sehr am Herzen. Ich hoffe, dass wir in gemeinsamer Wahrnehmung unserer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung in den uns besonders wichtigen Politikfeldern – ich nenne beispielhaft Erziehung und Bildung, Arbeitsmarkt- und Integrationspolitik –, aber auch in strittigen Fragen wie etwa der des Sonntagsschutzes zu guten Lösungen kommen werden.“ Grundsätzlich, so der Präses, lasse sich die rheinische Kirche im Verhältnis von Staat und Kirche von der Barmer Theologischen Erklärung leiten, in deren fünfter These die Aufgabe der Kirche gegenüber dem Staat darin gesehen wird, die politisch Handelnden immer wieder „an Gottes Reich, an Gottes Gebot und Gerechtigkeit und damit an die Verantwortung der Regierenden und Regierten“ zu erinnern.

Von den knapp 2,6 Millionen Mitgliedern, die die Evangelische Kirche im Rheinland zwischen Niederrhein und dem Saarland hat, leben mehr als zwei Millionen in Nordrhein-Westfalen.    

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 27.06.2017


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