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Deutsche Kirchengemeinschaft stellt 30.000 Euro Soforthilfe bereit

Philippinen: Taifun-Katastrophe schädigt mehr als 6000 Familien

Pressemitteilung Nr. 154/2016 

Wuppertal. Die Vereinigte Kirche Christi in den Philippinen (UCCP) hat sich angesichts der jüngsten schweren Taifune, die den Norden der Philippinen verwüsteten, an die Kirchengemeinschaft der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) gewandt. Die UCCP unterstützt die Opfer der Katastrophe akut mit Nahrungsmitteln und hilft beim Wiederaufbau der betroffenen Gebiete.

Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 220 Kilometern pro Stunde fegte am 16. Oktober der Taifun „Karen“ über die Insel Luzon hinweg und verwüstete dabei viele landwirtschaftliche Flächen. Vier Tage später traf der Supertaifun „Lawin“ auf die Region Nord-Luzon. Über 6.000 Familien der UCCP wurden so Opfer beider Naturkatastrophen; zwei Mitglieder der UCCP verloren ihr Leben durch den Taifun.

Unmittelbar nach Eingang der Unterstützungsanfrage durch den Generalsekretär der UCCP, Bischof Reuel Marigza, stellten die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und die Vereinte Evangelische Mission (VEM) der UCCP eine Soforthilfe von insgesamt 30.000 Euro bereit.

Damit erhalten die Opfer der Naturkatastrophe unmittelbare Hilfe. In einem ersten Notfallplan identifizierte die Kirche die Familien, die von der Katastrophe besonders betroffen sind und vorrangige Unterstützung erhalten sollen. Die Nothilfe erfolgt in Form von Nahrungsmitteln, Arzt- und Begräbniskosten, Hilfe für den landwirtschaftlichen Wiederaufbau sowie für den Wiederaufbau von Wohnhäusern und Kirchengebäuden.

Spendenkonto: KD-Bank eG, IBAN: DE 45 3506 0190 0009 0909 08, Stichwort: Nothilfe
Nord-Philippinen.

Wuppertal / EKiR-Pressestelle / 07.11.2016


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