Logo EKiR

Notunterkünfte für obdachlos gewordene Menschen am Viktoriasee

Soforthilfe nach Erdbeben in Tansania: Partnerkirchen geben 120.000 Euro

Pressemitteilung Nr. 125/2016 

Wuppertal/Düsseldorf. Das schwere Erdbeben vom 10. September im Nordwesten Tansanias, das mit 5,7 auf der Richter-Skala gemessen wurde, hat in den deutschen Mitgliedskirchen der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) eine Welle der Anteilnahme und Hilfsbereitschaft ausgelöst. Unmittelbar nach Eingang der Unterstützungsanfrage der betroffenen Kirchenkreise der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Tansania haben die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen, die Evangelische Kirche in Hessen-Nassau und die Vereinte Evangelische Mission eine Soforthilfe in Höhe von insgesamt 120.000 Euro bereitgestellt.

Das Geld wird dringend benötigt, um die Erstversorgung der zahlreichen Opfer des Bebens durch Notunterkünfte, medizinische Hilfe sowie Nahrungsmittel sicherzustellen und um eine Notfallseelsorge einzurichten. Nach Aussage des Generalsekretärs der Nordwest-Diözese, Pfarrer Elmereck Kigembe, kamen 16 Menschen ums Leben. Insgesamt sind etwa 12.000 Menschen rund um Bukoba am Viktoriasee besonders stark betroffen, sie haben ihre Häuser verloren und wurden obdachlos. Wie viele Opfer das Erdbeben in den ländlichen Regionen gefordert hat, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Opfer weiter ansteigt, wenn ein Überblick über die Folgen der Katastrophe in einigen abgelegenen Dörfern vorliegt.

In den deutschen Gemeinden, die Partnerschaften zu den betroffenen Gemeinden pflegen, wurden Fürbitten und Tansania-Partnerschaftsgottesdienste abgehalten.

Wuppertal/Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 23.09.2016


Pressekontakt