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Neues Themenpaket zeigt, warum Seelsorge ins Krankenhaus gehört

Krankenhausseelsorge ist für Pflegekräfte, Kranke und Klinikleitung gleichermaßen da

Pressemitteilung Nr. 123/2014

Die Krankenhausseelsorge gehört zu den bedeutsamen Arbeitsreichen der Kirche. In der Evangelischen Kirche im Rheinland sind Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger an mehr als 200 Häusern im Einsatz. Derzeit gibt es 110 Vollzeitstellen in der evangelischen Krankenhausseelsorge, die mit 163 Personen besetzt sind, zumeist Pfarrerinnen und Pfarrer, die bei einem Kirchenkreis oder einem Verband evangelischer Kirchengemeinden angestellt sind.

Ob gestresste Schwestern und Pfleger, die ein offenes Ohr suchen, schwerkranke Patientinnen und Patienten, die nach dem Sinn des Lebens fragen, oder Ärztinnen und Ärzte, die über eine medizinische Fallentscheidung sprechen möchten: die Seelsorgerinnen und Seelsorger im Krankenhaus suchen das Gespräch mit Mitarbeitenden, Patientinnen, Patienten und Geschäftsführung gleichermaßen. Sie arbeiten in der Aus- und Fortbildung und engagieren sich in Ethikkomitees.

Seit 60 Jahren gibt es in der Evangelischen Kirche im Rheinland einen Konvent der Krankenhausseelsorge. Er feiert dieses Jubiläum am 3. September, 15 Uhr, im Tagungszentrum MutterHaus der Kaiserswerther Diakonie in Düsseldorf mit einem Podiumsgespräch über den Stellenwert der Krankenhausseelsorge für die evangelische Kirche und im Gesundheitswesen. Gesprächspartner sind Präses Manfred Rekowski und der Ärztliche Direktor des Universitätsklinikums Essen, Prof. Dr. Eckhard Nagel, die auch einführende Vorträge halten werden.

Was Krankenhausseelsorgerinnen und Krankenhausseelsorger leisten und vor welchen Herausforderungen sie stehen, beleuchtet auch ein Themenpaket, das hier zum Download bereit steht: www.ekir.de/url/ySc. Unter anderem erklärt Prof. Dr. Eckhard Nagel, warum Seelsorge ins Krankenhaus gehört, und ein Krankenhausseelsorger aus Mönchengladbach gibt Einblicke in seinen Berufsalltag. Bei der Suche nach Krankenhausseelsorgerinnen und Krankenhausseelsorgern aus anderen Regionen der Evangelischen Kirche im Rheinland von Emmerich bis Saarbrücken sind wir gerne behilflich.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 13.08.2014


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