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Vizepräses predigt morgen in der Gemeinde Brauweiler-Königsdorf

Neue Gemeinde soll das Licht Gottes ins Dunkel der Welt strahlen lassen

Pressemitteilung Nr. 39/2015

Biblische Ermutigung für Veränderungen hatte Vizepräses Christoph Pistorius bei seinem sonntäglichen Gottesdienstbesuch in Pulheim im Gepäck. Dort predigte der Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland am Sonntag, 25. Januar 2015, anlässlich der Teilung der Kirchengemeinde Weiden und des Zusammenschlusses der Gemeindeteile Brauweiler und Königsdorf. „Gott hat versprochen jeden einzelnen von uns, aber auch seine Kirche zu begleiten. Mit Ermutigung, Stärkung und wenn nötig mit Trost wird er an unserer Seite stehen“, sagte Pistorius in seiner Festpredigt über die Geschichte der Verklärung Jesu aus dem Matthäusevangelium.

Ab und zu führe Gott, die die an ihn glauben, auf einen hohen Berg und zeige ihnen, wohin der Weg des wandernden Gottesvolkes führen wird: „Ins Licht. Dieses Licht Jesu sei ihnen als Christinnen und Christen der neuen Gemeinde, als Verantwortliche im Bevollmächtigten-Ausschuss, und es sei auch den Mitarbeitenden dieser Gemeinde eine Hoffnung und ein Ziel, an dem sie all ihr Tun orientieren können. Und es strahle aus in das Dunkel des eigenen Lebens und dieser Welt“, so der Vizepräses.

Die Kirche in Deutschland organisiere sich in ihren Kirchengemeinden in klar umrissenen Strukturen. Jeder Mensch könne aufgrund seiner Adresse sagen, zu welcher Kirchengemeinde er gehört. Doch, konstatierte Christoph Pistorius: „In den letzten Jahren merken wir jedoch, dass die territoriale Zuordnung und Festschreibung auch ihre Grenzen hat: Gemeinden werden zu klein oder zu groß. Christinnen und Christen leben gemeinsam ihre Frömmigkeit über die Grenzen der Kirchengemeinden hinaus. Menschen mit anderer Sprache und Herkunft leben zwar in den gleichen Straßen wie wir, schließen sich aber eher in ihrer Community mit anderen Christen zu Gemeinden zusammen. Das wandernde Gottesvolk lässt sich nicht immer in kirchengemeindlichen Strukturen einbinden. Und das ist gut so.“ Und auch für die neuen Wege der Evangelischen Christuskirchengemeinde Brauweiler-Königsdorf gelte: Gott begleitet seine Kirche.

Düsseldorf/Köln / EKiR-Pressestelle / 25.01.2015


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