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Vizepräses Pistorius bei multireligiöser Feier zur Eröffnung am Samstag

Nationalpark Hunsrück-Hochwald ein „Schutzraum für das Schöpfungswerk Gottes“

Pressemitteilung Nr. 102/0215 

„Wir verdanken unserem Schöpfer, dass er Zeiten eröffnet, an denen der Mensch befreit ist von den Pflichten der Arbeit und der steten Anforderung, nützlich zu sein. Und ebenso eröffnet Gott Räume und Orte, die nicht nutzbar zu machen sind, sondern der Schönheit und der Freude dienen.“ Zur Eröffnung des Nationalparks Hunsrück-Hochwald machte Vizepräses Christoph Pistorius am Samstag deutlich, dass der Nationalpark dem Gebot Gottes folge, die Schöpfung zu bewahren.


„Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald richtet das Land Rheinland-Pfalz mit dem heutigen Tag einen Schutzraum für das Schöpfungswerk Gottes ein“, unterstrich der Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland im Rahmen der multireligiösen Eröffnungsfeier am Hunsrückhaus am Erbeskopf in Deuselbach, an der auch Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks, die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer und deren saarländische Amtskollegin Annegret Kramp-Karrenbauer teilnahmen. „Hier sollen Landschaft und Wald nicht gleich wieder für den Menschen nutzbar gemacht werden, und vor allem soll die Natur nicht ausgebeutet und ausgenutzt werden. Wald und Landschaft sollen geschützt werden vor den Menschen und seinem manchmal unkontrollierten und maßlosen Tun“, so Christoph Pistorius. Er verstehe den Nationalpark als einen „Raum der Rekreation für Pflanzen, Tiere und auch der Erholung für den Menschen in seinem Eifer und seiner Rastlosigkeit“.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 23.05.2015


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