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Präses Rekowski predigt Heiligabend in der Düsseldorfer Johanneskirche

„Es geht längst nicht mehr um Willkommenskultur. Es geht ums Teilen“

Pressemitteilung Nr. 219/2015 

Düsseldorf. Das Kind im Stall, dessen Geburt die Menschen Weihnachten erinnern und feiern, verkörpert die Treue Gottes zu seiner Welt. Daran erinnert Präses Manfred Rekowski in seiner diesjährigen Weihnachtspredigt in der Düsseldorfer Johanneskirche: „Jesus von Nazareth bringt einen Gegenentwurf zu den bestehenden Verhältnissen – eine Alternative zu dem, was ist.“

Jesus Christus sei ein Ratgeber zum Leben, macht der oberste Repräsentant von rund 2,65 Millionen Evangelischen zwischen Niederrhein und Saarland deutlich. Jesus rate, Gott zu lieben und den Nächsten. Er rate, sich um den kümmern, „der mir vor die Füße gelegt wird. Das sind in diesen Tagen in unserem Land die vielen Menschen, die hier Zuflucht suchen“, so der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland: „Menschlichkeit ist unteilbar und bewährt sich in tätiger Fürsorge für die Flüchtlinge. Es geht schon längst nicht mehr um die sogenannte Willkommenskultur. Es geht um die Bereitschaft zum Teilen in unserem Land und weltweit. ,Teilen’ ist für mich das Wort des Jahres – nicht nur 2015, sondern vermutlich alle Jahre wieder.“

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 24.12.2015


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