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Grußwort des Bildungsministers vor der rheinischen Landessynode

Commerçon: Saarland plant Modellversuch für islamischen Religionsunterricht

Pressemitteilung Nr. 13/2015

Das Saarland wird im kommenden Schuljahr in einem Modellversuch islamischen Religionsunterricht in den Schulen anbieten. Außerdem soll Ethikunterricht bereits ab dem 5. Schuljahr statt bisher ab dem 9. Schuljahr unterrichtet werden. Das hat Bildungsminister Ulrich Commerçon (SPD) in einem Grußwort vor der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland angekündigt, die noch bis Freitag, 16. Januar, in Bad Neuenahr tagt. Vor dem Hintergrund der terroristischen Attentate von Paris sei es wichtig, gerade den Kindern und Jugendlichen ein schulisches Angebot zu machen, die keiner christlichen Konfession angehörten, sagte Commerçon. Er dankte der Kirchenleitung der rheinischen Kirche für ihre Unterstützung bei der Vorbereitung des Islamunterrichts. Die Bildungsgerechtigkeit dürfe trotz aller Sparanstrengungen, zu denen das Land gezwungen sei, nicht unter die Räder kommen.

Wie die rheinische Kirche stehe auch das Saarland vor großen finanziellen Einschnitten. Um die Sparlasten zu bewältigen bedürfe das Land der Hilfe von außen. Er gehe davon aus, „dass wir in diesem Jahr noch einen großen Schritt nach vorn schaffen“, so der Bildungsminister, der auch berufenes Mitglied der Landessynode ist.

Der Kirchenleitung dankte Commerçon auch für die Unterstützung des Vorschlags der Landesregierung, das Saarland als Modellregion für Projekte und Strategien gegen Langzeitarbeitslosigkeit zu machen.

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Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 12.01.2015


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