Logo EKiR

Präses Manfred Rekowski würdigt den Beschluss zur Haushaltskonsolidierung

„Die Landessynode hat in komplexen Fragen verantwortlich entschieden“

Pressemitteilung Nr. 23/2015

Präses Manfred Rekowski hat die Haushaltskonsolidierung als gelungenen Prozess gewürdigt. „Die Landessynode hat in komplexen Fragen verantwortlich entschieden“, sagte er im Anschluss an die Annahme des 11,3 Millionen Euro starken Sparpakets durch die Landessynode vor der Presse. Die 210 stimmberechtigten Mitglieder des Leitungsgremiums der rheinischen Kirche hatten die 29 Maßnahmen umfassende Vorlage zur Haushaltskonsolidierung einstimmig bei nur vier Enthaltungen verabschiedet. „Es ist uns gelungen, konsensual zu einem Ergebnis zu kommen“, sagte der Präses weiter und wies mit einem lächelnden Unterton darauf hin, dass „unsere presbyterial-synodale Ordnung eine lebendige ist, die auch zu Ergebnissen kommt.“

Rekowski verwies zugleich auf die Aufgaben, die nun vor der Kirchenleitung liegen. „Nach der Synode ist vor der Synode“, sagte er. Nachdem nun das Knäuel gelöst worden sei, gehe es nun an mehreren Punkten darum, konzeptionell weiterzuarbeiten. Das ist beispielsweise bei der Jugendarbeit der Fall.

Vizepräsident Dr. Johann Weusmann äußerte sich vor der Presse zu der Entscheidung der Landessynode, für Bereiche wie etwa die Jugendarbeit zunächst Konzeptionen zu entwickeln, und im kommenden Jahr darüber abzustimmen. Die Landessynode habe hierbei grundsätzliche Weichenstellungen für die Weiterarbeit an den Konzepten vorgenommen. Lösungen seien wegen der Komplexität der Aufgaben bis zu dieser Synode nicht erarbeitet werden können.

Auf konzeptionelle Überlegungen zu den Schulen angesprochen, sagte Präses Rekowski: „Die Evangelische Kirche im Rheinland hat nicht das Konzept, flächendeckend Schulen zu betreiben, sondern setzt auf Bildung in der Breite.“ Mit den jetzt zehn Schulen in ihrer Trägerschaft wird die rheinische Kirche verantwortlich umgehen, versprach der Präses. Die Landessynode hatte zuvor für die Beibehaltung aller Schulen gestimmt.

Zum Sparvolumen Haushaltskonsolidierung und Aufgabenkritik in Höhe von zusammen rund 20 Millionen Euro sagte Oberkirchenrat Bernd Baucks, der Finanzdezernent der rheinischen Kirche: „Wir haben keine Spielräume, aber ein Defizit im operativen Bereich“. Die Zahlungsfähigkeit der rheinischen Kirche sei nicht gefährdet, es gebe aber auch keine Manövriermasse, so Baucks weiter.

Hinweis: den heutigen Beschluss der Landessynode zur Haushaltskonsolidierung finden Sie hier im Internet: www.ekir.de/url/EFn

 

Mehr zum Thema

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 14.01.2015


Pressekontakt