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Präses Rekowski sprach zur Eröffnung der EKD-Synode in Düsseldorf

„Gott tritt für die Rechte der Vergessenen und Vernachlässigten ein“

Pressemitteilung Nr. 151/2013

Im Eröffnungsgottesdienst der 6. Tagung der 11. Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hielt am Sonntag, 10. November, (vgl. Sperrfrist!) Präses Manfred Rekowski die Predigt in der Düsseldorfer Johanneskirche über das Gleichnis von der Bittenden Witwe (Lukas 18, 1-8). In dem vom ZDF übertragenen Gottesdienst unterstrich der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland, in der die EKD-Synode zu Gast ist, dass unser Bitten bei Gott auf offene Ohren stoße.

Das Gleichnis von der Bittenden Witwe, die einem gleichgültigen Richter unablässig in den Ohren liegt, mache deutlich, dass Gott unmittelbar für die Menschen ansprechbar und erreichbar sei: „Gott tritt für deine Rechte ein. Und er tritt auch für die Rechte der Vernachlässigten, der Gequälten und der Vergessenen ein.“  Dabei stehe das Gebet der Menschen aber auch in einer Spannung: „Manchmal beten wir ,Dein Reich komme ...’ und nichts geschieht. Wir beten in der Spannung zwischen: ,Sollte Gott nicht auch Recht schaffen?’ und dem tastenden Glauben: „Doch! Er wird ... Recht schaffen in Kürze.“  

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 10.11.2013


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