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Präses Nikolaus Schneider erstattet der Synode seinen letzten Bericht

„Es ist Besseres möglich als Schuldenkrise, Fremdenhass, Armut und Treulosigkeit“

Pressemitteilung Nr. 8/2013

Weil nichts von dem, was Menschen auf der Erde gestalten, bauen, erstreiten oder vertreten, ewigen Bestand haben wird, sollen Christinnen und Christen sich auf die Suche nach Gott und nach seiner ewigen Stadt machen. Daran erinnerte Präses Nikolaus Schneider am Vormittag auf der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bad Neuenahr. In seinem alljährlichen Bericht vor dem Leitungsgremium der rheinischen Kirche sagte Schneider unter Bezug auf die Jahreslosung 2013*: „Der Weg zu unserer himmlischen Heimat führt zwangsläufig zu den irdischen Orten, an denen unser Mit-Leiden, unsere Barmherzigkeit und unser Tun des Gerechten gefragt sind. Die Suche nach der zukünftigen Stadt Gottes verdichtet sich zu einer tätigen Sehnsucht nach Frieden, Gerechtigkeit und nach Fülle des Lebens für alle Menschen an allen irdischen Orten. Christen und Christinnen trägt die Verheißung, dass bei Gott und durch Gott anderes und Besseres möglich ist als Schuldenkrisen und Fremdenhass, als Armut, Ausbeutung und Gewalt, als Kinderfeindlichkeit und Treulosigkeit. Deshalb suchen wir im Licht der zukünftigen Stadt Gottes unserer Städte Bestes schon hier auf der Erde!“

In seinem letzten Präsesbericht markierte Schneider zahlreiche Themen, die aus seiner Sicht im abgelaufenen Jahr wichtig für die Kirche waren bzw. es noch immer sind: Dazu gehören u.a. die Religionsfreiheit, die Ökumene und der interreligiöse Dialogs, aber auch wirtschaftsethische Fragen, die Situation der Flüchtlinge an den EU-Außengrenzen und die Lage in Israel und Palästina.

*Die Jahreslosung aus dem Hebräerbrief heißt: „Wir haben hier keine bleibende Stadt, sondern die zukünftige suchen wir.“ (Hebräer 13,14).

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 07.01.2013


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