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Studientag beleuchtet das Verhältnis von Reformation und Islam

Die Reformatoren und der christlich-islamische Dialog

Pressemitteilung Nr. 146/2013

Martin Luther hat sich mehrfach zum Islam geäußert, teils in polemischer Abwehr, teils in theologisch-sachlicher Auseinandersetzung. Was aber haben die anderen Reformatoren zum Islam gesagt? Und welche Impulse können sie dem christlich-islamischen Gespräch heute noch geben? Das ist Thema eines Studientags der Evangelischen Kirche im Rheinland am 5. November 2013 im Düsseldorfer Landeskirchenamt. Der Bochumer Islamwissenschaftler Huseyin Inam vom Muslimischen Theologinnen- und Theologenbund (MTB) und Prof. Dr. Andreas Mühling, Landespfarrer der Evangelischen Studenten- und Studentinnengemeinde, beleuchten dabei das Verhältnis von Reformation und Islam aus evangelischer und muslimischer Sicht.

Grundlage des Studientags ist das Impulspapier „Reformation und Islam“, das die EKD-Konferenz für Islamfragen zum Themenjahr 2013 „Reformation und Toleranz“ in der Reformationsdekade erarbeitet hat. Das Themenjahr biete die Chance, die zeitbedingten und kritischen als auch vorhandene positivere Aspekte der Islamwahrnehmung der Reformation auf allen Ebenen der Kirche zu besprechen, heißt es in dem Papier. Es fördere so auch das friedliche Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Religionen.

Eine Reihe muslimischer Theologen hat in den vergangenen Jahren ein besonderes Interesse an den Erkenntnissen der Reformation. Zu ihnen gehört etwa der Teheraner Islamwissenschaftler Mohammad Mojtahed Shabestari.

Der Studientag „Reformation und Islam – reformierte und muslimische Perspektiven“ ist eine Kooperationsveranstaltung der Abteilung Ökumene der Evangelischen Kirche im Rheinland sowie des Ökumenischen Instituts für Interreligiösen Dialog an der Universität Trier und der Evangelischen Studierendengemeinde Trier.

Anmeldung zum Studientag: Evangelische Kirche im Rheinland, Landeskirchenamt, Frau Tina Nahnsen, Hans-Böckler-Straße 7, 40476 Düsseldorf, E-Mail: tina.nahnsen@ekir-lka.de

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 18.10.2013


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