Logo EKiR

Rheinische Landessynode wählte 61-jährigen Regierungsamtsrat a. D.

Helmut Schwerdtfeger aus Sonsbeck zum Mitglied der Kirchenleitung gewählt

Pressemitteilung Nr. 18/2013

Helmut Schwerdtfeger aus Sonsbeck ist erstmals in die Kirchenleitung (das 16-köpfige Präsidium der Landessynode) der Evangelischen Kirche im Rheinland gewählt worden. Am Vormittag erhielt der 61-jährige Regierungsamtsrat a. D. bei der Wahl durch die Landessynode, die derzeit in Bad Neuenahr tagt, 119 Stimmen. Auf seinen Gegenkandidaten Michael Schneider aus Kaarst entfielen 68 Stimmen. Die Amtszeit beträgt acht Jahre. Schwerdtfeger tritt die Nachfolge von Renate Brunotte aus Duisburg an, die nicht mehr kandidierte.

Der Diplom-Verwaltungswirt war bis zu seinem Ruhestand an der Folkwang-Hochschule Essen tätig. Schwerdtfeger ist Prädikant (ehrenamtlicher, ordinierter Prediger), stellvertretender Vorsitzender des Presbyteriums in seiner Heimat gemeinde und Mitglied der Kreissynode Kleve.

Stichwort Kirchenleitung
 
Da die Landessynode, das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland, nur einmal im Jahr zusammentritt, wird die rheinische Kirche in der Zwischenzeit durch das 16-köpfige Präsidium der Synode geleitet. In dieser Funktion heißt das Präsidium Kirchenleitung. Der Kirchenleitung sitzt die oder der Präses vor. Ihr bzw. ihm stehen Vizepräses (theol.) und Vizepräsident/Vizepräsidentin (jur.) zur Seite. Präses, Vizepräses und Vizepräsident gehören gleichzeitig zu den sieben hauptamtlichen Kirchenleitungsmitgliedern; bis auf die/den Präses stehen diese jeweils einer der sechs Abteilungen des Landeskirchenamts vor. Unter den neun nebenamtlichen Mitgliedern der Kirchenleitung sind drei Plätze für ordinierte Theologinnen und Theologen reserviert. Die übrigen sechs Sitze sind Nichttheologinnen und Nichttheologen vorbehalten. Mit knapp 2,8 Millionen Mitgliedern ist die rheinische Kirche die zweitgrößte der EKD-Gliedkirchen.

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 11.01.2013


Pressekontakt