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Landessynode stimmte für die 54-jährige Sozialwissenschaftlerin

Helga Siemens-Weibring aus Essen als Mitglied der Kirchenleitung wiedergewählt

Pressemitteilung Nr. 32/2013

Helga Siemens-Weibring aus Essen ist von der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland für weitere acht Jahre in die Kirchenleitung (das 16-köpfige Präsidium der Synode) gewählt worden. Am Morgen erhielt die 54-jährige Sozialwissenschaftlerin, die auf dieser Position als einzige Kandidatin vorgeschlagen war, 188 Ja-Stimmen. Fünf Synodale stimmten mit Nein; sieben enthielten sich.

Siemens-Weibring ist Geschäftsbereichsleiterin Familie, Bildung, Erziehung der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe e.V.. In ihrer Heimatkirchengemeinde Essen-Rüttenscheid ist sie stellvertretende Vorsitzende des Presbyteriums. Zudem ist sie Mitglied des Kreissynodalvorstandes des Kirchenkreises Essen. Siemens-Weibring, die zudem Prädikantin ist, sitzt dem Kuratorium der Evangelischen Akademie im Rheinland vor.

Stichwort Kirchenleitung

Da die Landessynode, das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland, nur einmal im Jahr zusammentritt, wird die rheinische Kirche in der Zwischenzeit durch das 16-köpfige Präsidium der Synode geleitet. In dieser Funktion heißt das Präsidium Kirchenleitung. Der Kirchenleitung sitzt die oder der Präses vor. Ihr bzw. ihm stehen Vizepräses (theol.) und Vizepräsident/Vizepräsidentin (jur.) zur Seite. Präses, Vizepräses und Vizepräsident gehören gleichzeitig zu den sieben hauptamtlichen Kirchenleitungsmitgliedern; bis auf die/den Präses stehen diese jeweils einer der sechs Abteilungen des Landeskirchenamts vor. Unter den neun nebenamtlichen Mitgliedern der Kirchenleitung sind drei Plätze für ordinierte Theologinnen und Theologen reserviert. Die übrigen sechs Sitze sind Nichttheologinnen und Nichttheologen vorbehalten. Mit knapp 2,8 Millionen Mitgliedern ist die rheinische Kirche die zweitgrößte der EKD-Gliedkirchen.

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 12.01.2013


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