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Gemeinsame Aktion für Kindernothilfe und Diakonie-Katastrophenhilfe

Rheinische und westfälische Landeskirchen geben 40.000 Euro Soforthilfe für Ostafrika

Pressemitteilung Nr. 75/2011

Die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche von Westfalen haben insgesamt 40.000 Euro als Soforthilfe für Ostafrika angewiesen. Sie unterstützen je zur Hälfte die Kindernothilfe und die Diakonie-Katastrophenhilfe.

Die Ökumene-Beauftragte der Evangelischen Kirche im Rheinland, Oberkirchenrätin Barbara Rudolph, ruft zu Spenden für Ostafrika auf: „Wegen der unüberschaubaren Lage in Somalia, aber auch in Äthiopien und Kenia, ist jetzt verlässliche Hilfe notwendig. Kindernothilfe und die Diakonie-Katastrophenhilfe haben direkten Zugang vor Ort." Oberkirchenrat Ulrich Möller aus Westfalen stellt fest: „Angesichts der ungeheuren Ausmaße der bürgerkriegs- und dürrebedingten Hungerkatastrophe in Ostafrika ist eine ausdrückliche Unterstützung der kirchlichen Hilfsaktionen das Gebot der Stunde."

Beide Hilfsorganisationen haben ihre Soforthilfe aufgestockt, die Mittel reichen angesichts der größten Hungerkatastrophe seit über 30 Jahren aber nicht aus. Die Kindernothilfe hilft direkt in Somalia und erreicht bereits 3.000 Kinder mit ihren Familien in Mogadischu. Sie versorgt sie mit Trinkwasser und Grundnahrungsmitteln. Darüber hinaus kümmert sich die Kindernothilfe mit einem Ärzteteam um 120.000 Flüchtlinge in den Auffanglagern von Dolo Ado.

Die Diakonie-Katastrophenhilfe hilft augenblicklich 200.000 Menschen in Ostafrika und versorgt sie mit Trinkwasser, Nahrungsmitteln, Notunterkünften und Latrinen. „Die verzweifelte Lage erfordert sofortiges Handeln, um Leben zu retten", betonen die Helfer.

Die rheinische und westfälische Kirche rufen zu Spenden und Sonderkollekten auf:

www.diakonie-katastrophenhilfe.de 
Kontonummer 10 23, KD-Bank, BLZ 350 601 90

www.kindernothilfe.de
Kontonummer 45 45 40, KD-Bank, BLZ 350 601 90

Sie bitten die Gemeindeglieder, für die Menschen in Ostafrika zu beten und sie in die Fürbitten der Gottesdienste aufzunehmen.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 26.07.2011


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