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Viele Familien sind durch die heftigen Erdrutsche obdachlos geworden

Schlammlawinen in Sri Lanka: Kirchen stellen 30.000 Euro Soforthilfe bereit

Pressemitteilung Nr. 169/2014

Heftige Regenfälle haben in Sri Lanka Erdrutsche ausgelöst und zahlreiche Familien obdachlos werden lassen. Die Methodistische Kirche in Sri Lanka (MC-SL) hat einen Hilferuf an ihre Partner in Deutschland gesandt. Die Evangelische Kirche im Rheinland, die Evangelische Kirche von Westfalen und die Vereinte Evangelische Mission stellen je 10.000 Euro zur Verfügung. Diese Unterstützung dient in erster Linie dem Wiederaufbau von Wohnhäusern.

Eine Schlammlawine hatte Ende Oktober 120 Häuser von Plantagenarbeitern auf einer Teeplantage zerstört. Zum Zeitpunkt des Unglücks seien waren viele Kinder bereits auf dem Weg zur Schule. Als sie später heimkehrten, sahen sie, wie die Schlammmassen die Häuser mit ihren Eltern unter sich begruben. 75 Waisenkinder wurden bislang von Hilfskräften gefunden.. In dem Dorf Koslanda suchten Hilfskräfte im Schlamm acht Tage nach Überlebenden, schreibt Pastor Dr. Alfred Jebanesan in einer Mail an die VEM. Darin bittet der Präsident der Methodistischen Kirche in Sri Lanka unter anderem auch die VEM und ihre Mitgliedskirchen für die Opfer der Schlammlawine in Koslanda zu beten.. Die Diakonie-Abteilung der MC-SL hat ihre Mitglieder gebeten, die Sonntagskollekte für die betroffenen Menschen in Koslanda bereitzustellen.

Die Methodistische Kirche in Sri Lanka ist eine Mitgliedskirche der VEM. Als kleine Minderheitskirche verfolgt sie einen ganzheitlichen Ansatz. Diakonie, Entwicklungsarbeit und Evangelisation gehen Hand in Hand. Nach dem Ende eines langjährigen Bürgerkriegs sind Wiederaufbau, Versöhnung und ein friedliches Miteinander zentrale Anliegen dieser Kirche, die sich um Angehörige aller Religionen kümmert.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 12.11.2014


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