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Rheinische Landessynode hat mit einem Gottesdienst begonnen

Beratung über Inklusion / Wahlen zur Kirchenleitung

Pressemitteilung Nr. 4/2013

Mit einem Abendmahlsgottesdienst in der Martin-Luther-Kirche in Bad Neuenahr hat am Nachmittag die 64. ordentliche Tagung der Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland begonnen. Als Hauptthema steht „Inklusion“ auf der Tagesordnung der Synode, die bis einschließlich Samstag, 12. Januar, dauert. Neben theologischen Kurzvorträgen am Dienstag, 8. Januar 2013, werden sich die Synodalen in Andachten, Präsentationen und einer Ausstellung dem Thema nähern. In seiner Predigt hat Präses Nikolaus Schneider dazu ermutigt, der Verheißung Gottes zu vertrauen, dass er die Menschen nicht ihrem Schicksal überlässt. Gleichzeitig rief der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland Christinnen und Christen dazu auf, von ihrem Glauben zu erzählen und andere zum Glauben einzuladen (vgl. Pressemitteilung Nr. 2/2013 von heute).

Zweiter großer Block sind die turnusmäßigen Wahlen zur Kirchenleitung. So werden die Vertreterinnen und Vertreter aus den 38 rheinischen Kirchenkreisen u.a. eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger von Präses Dr. h.c. Nikolaus Schneider wählen, der in den Ruhestand tritt. Um das Präsesamt bewerben sich die bisherigen Kirchenleitungsmitglieder Vizepräses Petra Bosse-Huber und Oberkirchenrat Manfred Rekowski sowie Dr. Ellen Ueberschär, Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentags. Die öffentliche Vorstellung der Kandidierenden findet am Mittwoch, 9. Januar 2013, ab 10.30 Uhr statt. Die Wahl der oder des Präses ist für Donnerstag, 10. Januar 2013, ab etwa 9.30 Uhr geplant.

Präses Nikolaus Schneider erstattet der Synode seinen letzten Bericht

Präses Nikolaus Schneider wird vor den Landessynodalen am Montag, 7. Januar 2013, ab ca. 10.30 Uhr, seinen letzten „Bericht über die für die Kirche bedeutsamen Ereignisse“ für das abgelaufene Jahr abgeben und zur Diskussion stellen. Überdies berät das oberste Leitungsgremium der Evangelischen Kirche im Rheinland über zahlreiche Anträge aus Kreissynoden, über Änderungen an Kirchengesetzen, über die Finanzlage und den landeskirchlichen Haushalt 2013. Dieser wird den Synodalen zum zweiten Mal in der kaufmännischen Form des Neuen Kirchlichen Finanzwesens (NKF) vorgelegt.

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 06.01.2013


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