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Wie sich Online- und Offline-Welt einander annähern ist Thema der Tagung 'Netzwärts -  Wohin geht der Trend?'

Wie sich Online- und Offline-Welt einander annähern ist Thema der Tagung "Netzwärts - Wohin geht der Trend?" Foto: zapp2photo - fotolia.com

Tagung

Gemischtes Doppel: online und offline

Das Internet ist mobil geworden und die technische Entwicklung geht weiter. Wie sich Online- und Offline-Welt  unter anderem mit Beacons und erweiterter Realität annähern, ist Thema der Tagung „Netzwärts – Wohin geht der Trend?“ am 14. März in Köln – Teil V der Reihe „Mehr digitale Souveränität gewinnen“. 

Ein Passant geht durch die Einkaufsstraße. Plötzlich vibriert  sein Handy. Der Coffee-Shop an dem er gerade vorbeigeht, teilt ihm per Push-Nachricht mit, dass es heute zum großen Latte Macchiato einen Schoko-Cookie gratis dazu gibt. Möglich ist diese Form von Marketing durch Bluetooth-Minisender, sogenannte Beacons. Geschäfte können damit auf sich aufmerksam machen und potenziellen Kunden individuell zugeschnittene Werbeangeboten schicken, die auf deren Profilen in Online-Shops beruhen  -  ein Marketing-Mix zwischen online und offline.

Darum wie Kirchen diese Technik  sinnvoll nutzen können, geht es im Workshop „Beacons im Kirchendienst“  bei der Tagung „Netzwärts – Wohin geht der Trend?“ am 14. März 2018, 10 bis 15.30 Uhr,  im Haus der Kirche, Kartäusergasse 9-11, in Köln.

Auch Kirchen können Beacons nutzen

Am Beispiel der evangelischen Kirche in Minden wird gezeigt, wie diese die Minisender einsetzt, um die Gute Nachricht zu verkünden. Andere Workshops zeigen anhand von 360-Grad-Computeranimationen was Virtual Reality alles kann oder wie mit einer bestimmten Art von Projektoren  jede Oberfläche zum Touchscreen werden kann.

Vor den Workshops gibt es am Vormittag Impulsvorträge zu den Themen „Wie verändert Digitalisierung unsere Souveränität und Autonomie?“, „Selbstbestimmung und digitales Marketing“ und „Shopping-Guide, Museumsführer und Kommunikationstalent – wie Beacons unseren Alltag bereichern“  und im Anschluss eine Podiumsdiskussion.

Twittern erwünscht: #digitale Souveränität

Während der Tagung werden Film- und Tonaufnahmen zur Berichterstattung im Internet aufgenommen (Live-Stream und YouTube-Portal). Zudem wird die Tagung mit einer  Social-Media-Wall begleitet. Die Teilnehmenden sind eingeladen, selbst aus der Tagung heraus zu twittern. Hashtag: #digitaleSouveränität.

Die Tagung ist eine gemeinsame Veranstaltung der Evangelischen Akademie im Rheinland, der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Melanchthon-Akademie des Evangelischen Kirchenverbandes Köln und Region. Eine Anmeldung ist bis spätestens sieben Tage vor Beginn  der Veranstaltung bei der  Melanchthon-Akademie möglich: Telefon 0221 931803-0, Fax 0221 931803-20, Mail tagung@melanchthon-akademie.de. Die Teilnahme ist kostenlos, Mittagessen Selbstzahler.

Verleihung des Medienpreises für digitale Projekte

Im Anschluss an die Tagung findet um 16 Uhr die Verleihung des Medienpreises für digitale Projekte der Evangelischen Kirche im Rheinland statt. Präses Manfred Rekowski wird die Laudatio halten und die Preise für drei der eingereichten Projekte verleihen.  Gemeinden, Kirchenkreise, kirchliche Einrichtungen, Arbeitskreise und Initiativen waren eingeladen, sich mit Projekten zu beteiligen, die zeigen wie sich im  Digitalen Räume für Glauben und Handeln öffnen.

Eine interdisziplinäre Jury nominiert aus den eingereichten Beiträgen die drei Preisträger. Das Preisgeld in Höhe von 2.250 Euro ist aus Mitteln der Wilhelm-Schrader-Stiftung  dotiert. Nach der Preisvergabe besteht die Möglichkeit mit allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbs über ihre Projekte ins Gespräch zu kommen.

ekir.de / cs / 08.02.2018


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