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Rheinische Kirche trauert um den früheren Weseler Superintendenten

Präses Rekowski: Walter Stempel hat mit Humor und Wissen viele Menschen geprägt

Pressemitteilung Nr. 198/2014

Die Evangelische Kirche im Rheinland trauert um den früheren Superintendenten des Kirchenkreises Wesel Walter Stempel. Er ist am 6. Dezember, zwei Tage vor seinem 84. Geburtstag, verstorben. Stempel war von 1972 bis 1988 Superintendent des Kirchenkreises.

Nach dem Studium der evangelischen Theologie und einer Tätigkeit als Pastor der Schülerbibelkreise im Rheinland übernahm Stempel 1963 die 1. Pfarrstelle der Kirchengemeinde Wesel. Dort engagierte er sich besonders für den Wiederaufbau des Willibrordi-Doms. Viele Jahre lang war er zudem Vorsitzender des Dombauvereins. Auch nach dem Eintritt in den Ruhestand 1992 blieb Stempel dem Willibrordi-Dom verbunden, so half er beim Aufbau der Dombau-Stiftung.

Maßgeblich war Stempel in seiner Zeit als Superintendent außerdem an der Entwicklung der Evangelischen Ehe-, Familien- und Lebensberatungsstelle des Kirchenkreises Wesel sowie der Seniorenbegegnungsstätte in Wesel beteiligt. Auch an der 1982 gegründeten ökumenischen Telefonseelsorge Niederrhein-Westmünsterland hat er mitgewirkt. Für seine vielfältigen Dienste verlieh ihm die Stadt Wesel ihren Ehrenring.

„Mit Dankbarkeit denkt die Evangelische Kirche im Rheinland an seine langjährigen Dienste in unserer Landeskirche als Pfarrer und Superintendent im Kirchenkreis Wesel“, schreibt Präses Manfred Rekowski zum Tod von Walter Stempel. In einem Brief an die Familie des Verstorbenen würdigt er ihn als einen „starken Menschen, dem die Wiederaufbauarbeit einer großartigen Kirche, des Willibrordi-Doms, besonders am Herzen lag.“ Weiter schreibt der Präses: „In seiner Einzigartigkeit, mit seinem Humor und unendlichen Wissensschatz konnte er viele Menschen ansprechen und prägen. Er wird fehlen.“

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 16.12.2014


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