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Notfallseelsorge und DRK begleiten Überlebende und Hinterbliebene

„Hoffen bis zuletzt“: Zum Tsunami-Gedenken an den Strand von Khao Lak

Pressemitteilung Nr. 193/2014

Am 26. Dezember 2004 löste ein Seebeben vor Sumatra einen gewaltigen Tsunami aus. Die haushohen Wellen brachten an den Küsten rund um den Indischen Ozean Tod und Zerstörung: Rund 230.000 Menschen kamen bei der Katastrophe um, ganze Landstriche wurden verwüstet. Unter den Opfern waren auch viele Ausländer, zumeist Urlauber aus Europa. Schon damals kümmerte sich die Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland um Überlebende und Angehörige. Gemeinsam mit dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) wurde das bundesweite Projekt „Hoffen bis zuletzt“ ins Leben gerufen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Projekts stehen den Hinterbliebenen auch in diesem besonderen Jahr bei, wenn sich das Unglück am 2. Weihnachtstag zum zehnten Mal jährt: Sie begleiten u. a. Angehörige zum gemeinsamen Gedenken in Khao Lak in Thailand.

Über die Arbeit des Projekts „Hoffen bis zuletzt“ in den vergangenen zehn Jahren und über die Gedenkreise nach Thailand informierten Christine Scholl, Abteilungsleiterin beim DRK-Landesverband Nordrhein, und Dr. Uwe Rieske, Landespfarrer für Notfallseelsorge der Evangelischen Kirche im Rheinland, heute Medienvertreterinnen und -vertreter im Rahmen einer Pressekonferenz in Düsseldorf. Die entsprechenden Informationen finden Sie im Anhang. Ebenfalls angehängt ist eine Pressemitteilung der Vereinten Evangelischen Mission (VEM) über die Aufbauhilfe, die die Gemeinschaft von Kirchen in drei Erdteilen seither in Südostasien geleistet hat: So hat die VEM bis heute etwa vier Millionen Euro Spendengelder in den Wiederaufbau der am stärksten vom Tsunami betroffenen Regionen in Indonesien und Sri Lanka investiert.

Im Rahmen der Pressekonferenz berichteten auch ein Mann, der den Tsunami in Khao Lak überlebt hat, und eine Frau, die ihren Bruder durch die Flutwelle verloren hat, von ihrem Leben nach und mit der Katastrophe. Medienvertreterinnen und -vertreter können die mitgeschnittenen O-Töne zur Verfügung gestellt bekommen. Anfragen bitte an pressestelle@ekir.de.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 10.12.2014


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