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VEM-Delegation ist zu Solidaritätsbesuch im Katastrophengebiet

Philippinen: Hundertausende brauchen noch immer Nothilfe

Pressemitteilung Nr. 38/2014

Noch immer liegen der Flughafen von Tacloban und viele Gebäude in Trümmern, noch immer leben hunderttausende Menschen in provisorischen Unterkünften, noch immer sind genauso viele auf Lebensmittel, Medikamente und andere Nothilfe angewiesen. Das ist die Lage in den Philippinen, wie sie Regine Buschmann, Moderatorin der Vereinten Evangelischen Mission (VEM), und Barbara Rudolph, VEM-Vizemoderatorin und Oberkirchenrätin der Evangelischen Kirche im Rheinland, zurzeit erleben. Beide sind zu einem Solidaritätsbesuch im Katastrophengebiet unterwegs.

„Unseren Gebeten ein Gesicht geben“: Unter diesem Motto bereisen die beiden Frauen das Gebiet, in dem Taifun Haiyan vor fast drei Monaten wütete, mehr als 8000 Menschen in den Tod riss und hunderttausende obdachlos machte. Die VEM-Mitgliedskirche United Church of Christ in the Philippines (UCCP), die mit der Unterstützung unter anderem der VEM und der Rheinischen Kirche Nothilfe für zehntausende Menschen leistet, begleitet die Reise.

Neben der vom Taifun schwer getroffenen Stadt Tacloban fuhren die VEM-Vertreterinnen auch in Orte, die wenig von der medialen Aufmerksamkeit abbekommen haben. Regine Buschmann berichtet unter anderem von der Gemeinde in San Roque: „Dort ist zwar die Kirche stehen geblieben, aber fast alle Gemeindemitglieder haben ihre Häuser verloren oder sie sind schwer beschädigt. Die UCCP hat Reis gekauft und Dinge des täglichen Bedarfs und verteilt sie an Gemeindemitglieder. In zwei Gemeinden durften wir das auch selber tun.“

Noch für Wochen wird Nothilfe in den betroffenen Regionen notwendig sein. „In drei Monaten gibt es die erste Reisernte, in einem Jahr erst die erste Kokos-Ernte, noch viel länger dauert es aufzuräumen“, berichtet Barbara Rudolph, Leiterin der Ökumeneabteilung der Evangelischen Kirche im Rheinland. Parallel zu der Nothilfe beginne die UCCP aber mit konkreten Wiederaufbauprojekten wie der Anschaffung von Booten für die Fischerfamilien, damit diese möglichst bald wieder selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen können.

Die VEM bittet für diese Wiederaufbauprojekte um Spenden: Spendenkonto

90 90 90 8 bei der KD-Bank eG, BLZ 350 601 90, Stichwort: Taifun Philippinen. Auch online sind Spenden möglich: www.vemission.org.

Düsseldorf/Wuppertal / EKiR-Pressestelle / 30.01.2014


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