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Kirchenleitung soll Vorschläge zur Neuordnung im Januar 2015 vorlegen

Zuschnitt wird überprüft: Künftig weniger Abteilungen im Landeskirchenamt?

Pressemitteilung Nr. 31/2014

Petra Bosse-Huber, die als Auslandsbischöfin zur EKD gewechselt ist, hatte in der Evangelischen Kirche im Rheinland zwei Funktionen: Einerseits war sie hauptamtliches theologisches Mitglied der Kirchenleitung und damit Leiterin der Abteilung II (Theologie und Diakonie) im Landeskirchenamt. Andererseits war sie als Vizepräses Stellvertreterin des Präses. Einen neuen Vizepräses hat die Synode der Evangelischen Kirche im Rheinland gestern gewählt: Oberkirchenrat Christoph Pistorius (vgl. Pressemitteilung Nr. 27/2014 von gestern). Auf die Nachwahl in der Funktion eines hauptamtlichen Mitglieds der Kirchenleitung hat die Synode bei ihrer Tagung in Bad Neuenahr zunächst verzichtet.

Stattdessen beschloss das oberste Leitungsgremium der Kirche mit großer Mehrheit, dass die Kirchenleitung der Synode im kommenden Jahr – also zur Tagung im Januar 2015 – Vorschläge zur Neuordnung der Abteilungsstruktur des Landeskirchenamts und der Zusammensetzung der Kirchenleitung vorlegen soll. Soll heißen: Es wird geprüft, ob der Zuschnitt der bislang sechs Abteilungen im Landeskirchenamt so verändert werden kann und soll, dass künftig weniger Abteilungen nötig sind und damit Kosten gespart werden können. Eine entsprechende Veränderung hätte dann auch Auswirkungen auf die Zusammensetzung der Kirchenleitung, die aus haupt- und nebenamtlichen Mitgliedern besteht.

Die Abteilung II (Theologie und Diakonie) im Landeskirchenamt, die Petra Bosse-Huber geleitet hat, ist trotz der Aussetzung der Wahl aber nicht führungslos: Landeskirchenrätin Katja Wäller, bislang stellvertretende Abteilungsleiterin, ist schon zu Jahresbeginn kommissarisch mit der Leitung betraut worden. Kommissarischer stellvertretender Abteilungsleiter ist Kirchenrat Jürgen Sohn.

Bad Neuenahr / EKiR-Pressestelle / 21.01.2014


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