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Präses und Oberkirchenrat würdigen Arbeit von 20.000 Lehrkräften

Schuljahresbeginn: Religionslehrer helfen, eigene Überzeugungen zu finden

Pressemitteilung Nr. 128/2013

Zu Beginn des neuen Schuljahrs haben Präses Manfred Rekowski und Oberkirchenrat Klaus Eberl als Leiter der Abteilung Bildung den Religionslehrerinnen und -lehrern im Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland für ihre Arbeit gedankt und sie als Brückenbauer zwischen Schule und Kirche gewürdigt. „Wir haben hohen Respekt vor Ihrem Engagement und Ihrer Fachkompetenz, mit denen es Ihnen immer wieder gelingt, Schülerinnen und Schüler aus evangelischer Perspektive mit dem christlichen Glauben bekannt zu machen“, schreiben die beiden in einem Brief an die evangelischen Lehrkräfte: „In Ihrem Unterricht lernen sie, unsere christlich geprägte Geschichte und Kultur zu verstehen. Sie helfen ihnen, eigene Überzeugungen in wichtigen Lebensfragen zu finden und ermutigen sie, im Alltag für Gerechtigkeit, Frieden und die Bewahrung der Schöpfung einzutreten. In einer Welt, die sich rasant verändert und Kindern und Jugendlichen nicht immer freundlich begegnet, versuchen Sie, Zuversicht und Perspektiven für das Leben aus dem christlichen Glauben aufzuzeigen.“

Die Lehrkräfte stünden heute vor hohen fachlichen und persönlichen Herausforderungen, machen Rekowski und Eberl deutlich: „Sie müssen oftmals ,nachholen’, was an religiöser Sozialisation in der Familie nicht stattgefunden hat. Sie sollen Orientierung vermitteln in einem Umfeld, das religiöse Orientierungen im öffentlichen Leben zurückdrängt. Sie sollen jungen Menschen, die sich häufig in ihrer Kirche nicht zu Hause fühlen, helfen, die eigene Religion und Konfession kennenzulernen und den Dialog mit anderen zu führen.“ Mit dieser Arbeit nähmen die Religionslehrerinnen und -lehrer „oft genug einen kaum zu überschätzenden Dienst für das Evangelium in der Gesellschaft wahr. Dafür möchten wir Ihnen ganz ausdrücklich unsere Hochachtung und unseren Dank aussprechen“.

Im Bereich der Evangelischen Kirche im Rheinland, also in weiten Teilen von Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland sowie auch in Hessen, geben rund 20.000 Lehrkräfte evangelischen Religionsunterricht.

Düsseldorf / EKiR-Pressestelle / 30.08.2013


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