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Dank und Segenswünsche anlässlich des Rücktritts als EKD-Ratsvorsitzender

Rekowski würdigt Schneider: „Nah bei den Menschen und ihren Fragen“

Pressemitteilung Nr. 167/2014

Als einen Menschen des Gesprächs und des Ausgleichs hat Präses Manfred Rekowski den scheidenden EKD-Ratsvorsitzenden Präses i. R. Nikolaus Schneider gewürdigt. „Nikolaus Schneider hat es immer verstanden, mit seiner Theologie nah bei den Menschen und deren Fragen zu sein. Für ihn sind Gespräch, Ausgleich und Konsens immer wichtiger gewesen als das dogmatische Beharren auf Positionen“, sagte der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland am Sonntag bei der EKD-Synode in Dresden. So habe Schneider auch das Amt des EKD-Ratsvorsitzenden ausgefüllt, ein Amt, nach dem er sich nicht gedrängt habe, so Rekowski: „Mit seiner Gabe, Menschen und Positionen zueinander zu bringen, hat er der EKD in schwierigen Zeiten einen großen Dienst erwiesen. Und auch in diesem hohen Amt war sein Ziel – ebenso wie als Präses der rheinischen Kirche – mehr Pastor als Funktionär zu sein. Für seinen Dienst als Ratsvorsitzender in schwierigen Zeiten danke ich ihm persönlich und auch im Namen der Kirchenleitung der Evangelischen Kirche im Rheinland sehr herzlich.“

„Es zeugt von einer großen Liebe, dass er sein Amt nun vorzeitig aufgibt, um seiner schwer erkrankten Frau Anne während der langwierigen Therapie beizustehen“, so Schneiders Nachfolger als rheinischer Präses weiter: „Unsere Gebete und guten Wünschen begleiten Anne und Nikolaus Schneider auf ihrem Weg“, sagte Manfred Rekowski: „Gottes Segen und sein Geleit mögen die beiden und deren Familie stärken.“

Düsseldorf/Dresden / EKiR-Pressestelle / 09.11.2014


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