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Präsente Reformatoren: Blick in die Dauerausstellung über die Barmer Theologische Ausstellung in Wuppertal.

Präsente Reformatoren: Blick in die Dauerausstellung über die Barmer Theologische Ausstellung in Wuppertal.

Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE)

Wuppertal ist jetzt „Reformationsstadt Europas“

Die Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa (GEKE) hat der Stadt Wuppertal das gesetzlich geschützte Label „Reformationsstadt Europas“ verliehen. 

Die Stadt Wuppertal ist in der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR) die einzige Station auf dem „Europäischen Stationenweg“, der europäische Reformationsstädte zu einem Netzwerk verbinden soll. Der Titel „Reformationsstadt Europas“ ist daran orientiert, „dass er die Stadt mit ihren vergangenen und gegenwärtigen Bezügen zur Reformation kennzeichnen soll“.

In der Begründung heißt es: „Bedenkt man die Bedeutung der Barmer Theologischen Erklärung im Blick auf die in ihr aufgenommenen Impulse aus der Reformation und zudem als Meilenstein für die Entstehung und Entwicklung der europäischen Kirchengemeinschaft, dann kann man Wuppertal ohne Frage als eine europäische Reformationsstadt bezeichnen.“

Würdigung auch der multimedialen Dauerausstellung

Mit der Auszeichnung wird auch die im Juni 2014 eröffnete multimediale Dauerausstellung „Gelebte Reformation – Barmer Theologische Erklärung“ gewürdigt, mit der die Evangelische Kirche im Rheinland und der Kirchenkreis Wuppertal an die Entstehungs- und Wirkungsgeschichte der Barmer Erklärung erinnern, die im Mai 1934 in der Gemarker Kirche in Wuppertal-Barmen verabschiedet wurde. Zusammen mit der Evangelischen Kirche im Rheinland wird der Kirchenkreis Wuppertal mit der Stadt Wuppertal einen gemeinsamen Auftritt als „Reformationsstadt Wuppertal“ abstimmen.

Damit ist Wuppertal bisher die einzige Stadt in Nordrhein-Westfalen, die diesen Titel tragen darf. Weitere Städte sind bisher: Basel, St. Gallen und Zürich in der Schweiz, Breslau/Wroclaw und Cieszyn in Polen, in Deutschland Coburg, Emden, Speyer, Torgau, Wittenberg und Worms, Sávár/Kotenburg in Ungarn, Strasbourg/Straßburg in Frankreich, Turku in Finnland sowie Villach in Österreich. 

ekir.de / jac; Foto: Daniel Schmitt / 22.01.2015


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