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Landessynode 2009

"Um Vertrauen weiter werben und beten"

Mit einer lauten Sirene, die nach einem Fehlalarm lange und schrill Lärm macht, verglich der Bischof der Alt-Katholiken, Joachim Vobbe, den öffentlichen innerkirchlichen Streit in seinem Grußwort vor der Landessynode 2009.

Der Bischof der Alt-Katholiken, Joachim Vobbe, vor den Synodalen.

Der Bischof der Alt-Katholiken, Joachim Vobbe, vor den Synodalen.

Dieser Streit interessiere „die Spaßgesellschaft“. Die Themen der Synode wiederum weckten in dieser Gesellschaft wenig Interesse, so Vobbe.

Im Hinblick auf die Finanzdiskussion erklärte er, dass beim Geld der Spaß in der Welt aufhöre. „Bei Kirche sollte er da erst anfangen, denn den fröhlichen Geber hat Gott lieb. Der, der in der Krippe geboren ist, hatte ja auch kein Bischofsgehalt“, so Vobbe.

Zum Verhältnis seiner Kirche zur Evangelischen Kirche im Rheinland betonte er: „Wir haben Vertrauen ineinander. Um dieses Vertrauen sollten wir weiter werben und beten.“

ekir.de/pas / 09.08.2010


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