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Landessynode 2009

"Ein ethisches Genug für Wohlstand"

Vor fünf Jahrzehnten riefen die Kirchen zum ersten Mal unter dem Slogan „Brot für die Welt“ zu Spenden auf. „Das war die größte und erfolgreichste Sammelaktion, die Kirche gemacht hat“, so Cornelia Füllkrug-Weitzel, Direktorin von „Brot für die Welt".

Auf den Skandal des Hungers hingewiesen: Brot-für-die-Welt-Direktorin Cornelia Füllkrug-Weitzel.

Auf den Skandal des Hungers hingewiesen: Brot-für-die-Welt-Direktorin Cornelia Füllkrug-Weitzel.

1,8 Milliarden Euro für Arme und Bedürftige habe „Brot für Welt“ seitdem gesammelt und damit mehr als 20.000 Projekte unterstützen können, erklärte Füllkrug-Weitzel weiter vor der Landessynode 2009. „Wir haben den Hunger nicht aus der Welt geschafft, aber wir haben die Ursachen der Armut öffentlich thematisiert und skandalisiert“, erklärte Füllkrug-Weitzel. Hundertausende von Menschen haben Hilfe erfahren und „eine Chance erhalten, in Würde und Stolz ihr Potenzial“ zu nutzen. Ihnen sei damit Recht und Gerechtigkeit widerfahren.

Dabei ist Brot für die Welt verwurzelt im christlichen Glauben, in den Kirchen und in den Gemeinden. „Dafür sind wir ihnen enorm dankbar“, betonte sie.

„Es ist genug für alle da“, zitierte Füllkrug-Weitzel das Motto der 50. Aktion. Damit stelle sich auch die Frage nach der Verantwortung der Industrienationen für die Lage in den Entwicklungsländern. „Es gibt ein ethisches Genug für Wohlstand“, betonte sie.

ekir.de/pas / 09.08.2010


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