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Landessynode 2009

Trotz Wirtschaftskrise nicht in Depression verfallen

„Wir brauchen das Wort der Kirchen und wollen, dass sie sich einmischen“, sagte Dr. Jürgen Rüttgers in seinem Grußwort vor der Landessynode 2009 und dankte der Kirche für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, sich einzubringen.

Ärmel aufkrempeln: NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers sprach ein Grußwort auf der Landessynode 2009.

Ärmel aufkrempeln: NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers sprach ein Grußwort auf der Landessynode 2009.

Der Ministerpräsident des Landes Nordrhein-Westfalen plädierte dafür, die Wirtschaftskrise als Zeit zu nutzen, darüber nachzudenken, was die Grundlagen unseres Miteinanders seien. „Es ist viel gewonnen, wenn wir uns auf unsere Grundlagen besinnen.“ Soziale Marktwirtschaft beruhe auf der inneren Wahrheit der Christlichen Soziallehre und der Sozialethik, so Rüttgers.

Er habe häufig Menschen in der Wirtschaft, besonders im Mittelstand und in Familienunternehmen, getroffen, die Werte hätten und lebten sowie Verantwortung in ihrem Handeln zeigten. Diese müssten unterstützt werden. „Das geht besser, wenn man nicht die Schlechten kritisiert, sondern wenn man die Guten ermutigt“, erklärte er.

Wir stehen vor einer Krise, erklärte er. „Ich wünsche mir, dass wir nicht in Depressionen verfallen und auch nicht die Dinge einfach auf uns zukommen lassen“, so Rüttgers. Er erinnerte an die Generation seiner Eltern, die Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut haben. Die Situation heute sei damit nicht vergleichbar, aber dennoch sehr lehrreich. „Die haben damals die Ärmel aufgekrempelt und gesagt, ,wir kriegen das hin´.“

ekir.de/pas / 09.08.2010


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