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Landessynode 2006

Junge Theologen befürchten Arbeitslosigkeit

Jedes A sieht optisch wie das A der Arbeitsagenturen aus. Auf jeder Ausbildungsstation: Vikar bzw. Vikarin, Pfarrerin bzw. Pfarrer zur Anstellung, auch als Pastorin bzw. Pastor im Sonderdienst. Weil den jungen Leuten die Arbeitslosigkeit droht.

Es geht um reale Menschen: Präses Nikolaus Schneider mit demonstrierenden jungen Theologinnen und Theologen am Rande der Landessynode. LupeEs geht um reale Menschen: Präses Nikolaus Schneider mit demonstrierenden jungen Theologinnen und Theologen am Rande der Landessynode.

Und deshalb demonstrierten junge Theologinnen und Theologen jetzt auf der Landessynode. Mit T-Shirts und Buttons mit den roten A's. Die zur Sondersynode im Juni anstehenden Prioritätenentscheidungen beträfen auch den theologischen Nachwuchs, so die jungen Leute. Die Beschäftigung des Nachwuchses werde weitgehend eingestellt, so die Kritik.

 

 

Betroffen seien rund 500 Frauen und Männer. Der Nachwuchs werde keine Zukunft in der Kirche haben. "Eine ganze Theologengeneration droht der Kirche verloren zu gehen", so der Rheinische Konvent, die Interessenvertretung von VikarInnen, PfarrerInnen zur Anstellung und PastorInnen im Sonderdienst.

"Sie vermitteln der Synode, dass es um reale Menschen geht", sagte Präses Nikolaus Schneider. Außerdem erklärte er den jungen Leuten, "ich möchte Ihnen Mut machen, machen Sie sich schlau über die Papiere und steigen Sie in den Presbyterien und Kreissynoden in die Debatte ein". Ergebnisse könne er allerdings nicht versprechen.

 

 

 

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Hinweis: Dies ist ein archivierter Beitrag vom Montag, 9. Januar 2006. Die letzte Aktualierung erfolgte am Donnerstag, 9. Februar 2006. Grundsätzlich verändern wir Achivbeiträge nicht, ggf. sind einzelne Informationen und Links veraltet.

 


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